Archiv für November 2009

Haufinanzierung jetzt sinnvoll?

Freitag, 27. November 2009

Die Frage, ob eine Haufinanzierung sich in der aktuellen Situation lohnt, kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Sowohl die günstigen Zinsen als auch die relativ niedrigen Zinsen sprechen für eine Haufinanzierung. Die Preise für Immobilien in Deutschland sind in keinem Fall überteuert. Seit Mitte der 90-er Jahre haben sich die Immobilienpreise leicht seitwärts bewegt. In den Nachbarstaaten wie beispielsweise Frankreich sind die Immobilienpreise dagegen explosionsartig in den Himmel geschossen. Wertsteigerungen von bis zu 50% können dort verzeichnet werden. Im Bezug auf den deutschen Immobiliemarkt kann daher auf keinen Fall von einer Spekulationsblase ausgegangen werden. Eine Baufinanzierung zum jetzigen Zeitpunkt würde auf einem absolut soliden Fundament basieren. Vielmehr kann sogar von steigenden Preisen ausgegangen werden. So ist die Neubauquote in Bezug auf den tatsächlichen Bedarf zu niedrig. Immer dann, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, regelt der Markt dieses Missverhältnis über einen steigenden Preis. Insbesondere in den Ballungsräumen kann diese Entwicklung bereits beobachtet werden. Für eine Haufinanzierung spricht auch die mögliche Inflation. Derzeit überflutet die Zentralbank die Eurozone mit Geld. Dies gilt auch für Deutschland. Ein hoher Bestand an Geld im Zusammenspiel mit einer anziehenden Konjunktur liefert Sprengstoff für eine Inflationsgefahr. Insbesondere Kapitalinvestoren können sich nun gut positionieren. So können die Immobilien derzeit günstig erworben und finanziert werden. Die Mieterträge können an die Lebenshaltungskosten gekoppelt werden. Steigen die Lebenshaltungskosten im Zuge der Inflation, können höhere Renditen aus Bestandsobjekten generiert werden. Eine Hausfinanzierung sollte in Zeiten der niedrigen Zinsen mit einer relativ langen Zinsbindungsdauer ausgestattet werden. Zinsbindungen von 15-20 Jahren sind in der aktuellen Phase nichts Ungewöhnliches für eine Haufinanzierung.

Richtiges Verhalten bei Arbeitslosigkeit im Bezug auf eine Wohnbaufinanzierung

Montag, 23. November 2009

Die Verunsicherung bei den Menschen ist groß, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert. Diejenigen, die eine Baufinanzierung abzuzahlen haben, fürchten berechtigterweise um ihre Immobilie. Wie sollte man sich beim Verlust des Arbeitsplatzes gegenüber der Bank verhalten und was kann hier unternommen werden, um eine mögliche Zwangsversteigerung abzuwenden?  In erster Linie sollte man sich schleunigst um einen neuen Arbeitsplatz bemühen. Diejenigen, die beim Abschluss des Darlehensvertrages eine Arbeitslosenversicherung abgeschlossen haben, können im Regelfall erst mal beruhigt aufatmen. Hier übernimmt die Versicherung die Zahlung der anfallenden Kreditraten. Dadurch gewinnt man etwas Zeit, um sich in Ruhe nach einem neuen Job umzusehen.  Auf keinen Fall sollte man zu lange mit der Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse warten. Gemäß Kreditvertrag ist der Kreditnehmer verpflichtet die Bank über alle Umstände zu informieren, die für das Kreditverhältnis ausschlaggebend sein können. Hier liegt die Verpflichtung eindeutig beim Kreditnehmer. Man sollte daher nicht solange warten, bis die erste Rate nicht mehr bezahlt werden kann, sondern frühzeitig gemeinsam mit der Bank eine einvernehmliche Lösung suchen. Die Bank wird in solchen Fällen stets Kooperationsbereitschaft zeigen.  Ein mögliches Entgegenkommen der Bank könnte sich in Form von Ratenaussetzungen für einen bestimmten Zeitraum zeigen. Auf diese Weise wird die angespannte Liquiditätslage entlastet und der Kreditnehmer erhält einen zeitlichen Aufschub. Natürlich hat die Bank bei wesentlicher Verschlechterung der Einkommensverhältnisse einen außerordentlichen Kündigungsgrund. Doch jede Bank wird in erster Linie bemüht sein die Kündigung zu vermeiden. Der Grund liegt darin, dass im Falle einer Kündigung der gesamte noch offene Kreditbetrag unter Einräumung einer gewissen Frist fällig gestellt wird. Die meisten Baufinanzierungen können aber nur mit dem Verkauf des Objekts zurückgeführt werden. Im Zuge einer Zwangsversteigerung werden aber oft für die Bank nur unbefriedigende Erlöse erzielt.

» Baufinanzierung: Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit

Günstige Zinsen nutzen: Zinsänderungsrisiko ausschließen mit Forward-Darlehen

Montag, 16. November 2009

In naher Zukunft ist mit einem Anstieg der Zinsen zu rechnen. Um diesem Anstieg vorzubeugen, bleibt Bauherren lediglich die Option, ein so genanntes Forward-Darlehen in Anspruch zu nehmen. Mit einem Forwarddarlehen können schon heute die Zinssätze gesichert werden, die für eine künftige Anschlussfinanzierung berechnet werden. In Abhängigkeit vom Anbieter kann der Termin für die Anschlussfinanzierung sogar bis zu 60 Monaten in der Zukunft liegen. Zwar sind die Konditionen für ein Forwarddarlehen nicht übereinstimmend mit den Konditionen, die für heute aufgenommene oder zu verlängernde Darlehen gewährt werden – aber trotz einem geringen Zinsaufschlag von meist 0,02 – 0,03 Prozentpunkten ist das Forwarddarlehen immer noch verhältnismäßig günstig. Vor allem in Hinblick darauf, dass sich ohne den Abschluss eines Forwarddarlehens ein bestehender Immobilienkredit deutlich verteuern kann, wenn die Zinsen in Zukunft wieder anziehen. Deshalb lohnt sich ein Forwarddarlehen auch vor allem für diejenigen, deren finanzieller Spielraum begrenzt ist, und die sich keine zusätzlichen Belastungen in Form von höheren Kreditraten in der Zukunft leisten können.
Natürlich lässt sich nie mit Gewissheit sagen, ob sich der Abschluss eines Forward-Darlehens tatsächlich lohnt – denn mit Sicherheit lässt sich nie voraussagen, wie die künftige Zinsentwicklung aussehen wird. Doch gerade in Zeiten, in denen – wie aktuell – die Zinsen so niedrig stehen wie fast noch nie, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Zinsen in den kommenden Jahren wieder ansteigen, anstatt zu fallen oder auf dem jetzigen Niveau stagnieren.
Das Forwarddarlehen ist allerdings verbindlich – und stellt kein Optionsgeschäft dar. Werden wider Erwarten in der Zukunft doch günstigere Zinsen geboten, so muss das Forward-Darlehen dennoch in Anspruch genommen werden – andernfalls ist mit der Zahlung einer beachtlichen Nichtabnahmeentschädigung zu rechnen.

Baufinanzierungsvermittler Creditweb Baufinanzierung + Service Sieger 2009

Donnerstag, 12. November 2009

Baufinanzierung Service CreditwebCreditweb wurde von der Zeitschrift “Mein Geld” zum Sieger 2009 gekürt

Die Zeitschrift “Mein Geld” stellt in ihrer Rubrik “Mein Tipp Finanzkrise” einige Unternehmen vor, die trotz Finanzkrise das schwierige Geschäftsjahr 2009 positiv meistern konnten. In der November / Dezember Ausgabe 2009 erscheint unter dem Titel “Baufinanzierung + Service = Creditweb” ein zweiseitiger Artikel der Aufschluss über das Geschäftsmodell von Creditweb gibt. Die Erfolgsfaktoren wie Servicequalität und Produktvielfalt werden besonders hervorgehoben.

Bei der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung oder Anschlussfinanzierung sollte ein Angebot von Creditweb keinesfalls ausbleiben. Creditweb ist Deutschlands größter unabhängiger Baufinanzierungsvermittler, der mit einer hohen Beraterqualität sowie innovativen Finanzierungsprodukten überzeugt!

» Artikel der Zeitschrift “Mein Geld” – Baufinanzierungsvermittler Creditweb Sieger 2009

» Baufinanzierungsvermittler Creditweb – Creditweb Baufinanzierung

Interhyp setzt positive Entwicklung fort / Vermitteltes Finanzierungsvolumen steigt auf 1,409 Milliarden Euro

Donnerstag, 12. November 2009

(München, 11. November 2009) Auch im dritten Quartal verlief die Geschäftsentwicklung der Interhyp AG, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinanzierungen, stabil: Das abgeschlossene Finanzierungsvolumen wuchs um 5,4 Prozent auf 1,409 Milliarden Euro (Q2 2009: EUR 1,337 Mrd.). Das entspricht einem Anstieg auf 9.595 Baufinanzierungen (Q2 2009: 9.378). Der Rohertrag blieb mit 14,4 Millionen Euro stabil. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 0,5 Millionen Euro (Q2 2009: EUR 0,7 Mio.). Damit bleibt Interhyp auch in einem anhaltend schwierigen Umfeld mit einem Nachsteuergewinn von 0,5 Millionen Euro klar in der Gewinnzone (Periodenüberschuss Q2 2009: EUR 0,6 Mio.).

“Dass wir auch im dritten Quartal 2009 beim abgeschlossenen Finanzierungsvolumen zulegen konnten, beweist einmal mehr, wie gut Interhyp strategisch aufgestellt ist: Mit hoher Beratungskompetenz, einer breiten Auswahl an Finanzierungslösungen von mehr als 150 Finanzierungspartnern und der Präsenz an unseren Niederlassungsstandorten bieten wir den Kunden in der privaten Baufinanzierung einen echten Mehrwert – gerade auch gegenüber dem Ein-Produkt-Angebot vieler herkömmlicher Filialbanken”, erläutert Robert Haselsteiner, Co-CEO der Interhyp AG.

Gleichzeitig ernennt das Unternehmen zum 1. Januar 2010 mit Blick auf die weiteren Wachstumspläne die bisherigen Bereichsleiter Mirjam Mohr und Benjamin Papo zu stellvertretenden Vorstandsmitgliedern.

» Baufinanzierungsvermittler Interhyp

Baufinanzierung: Was lange währt, wird richtig gut

Dienstag, 10. November 2009

(München, 10. November 2009) Gute Nachrichten für sicherheitsorientierte Immobilienkäufer und Bauherren: Das noch sehr niedrige Zinsumfeld macht unbeschränkte Planungssicherheit bis zur Rückzahlung des Darlehens möglich.  “Etliche Bankpartner bieten heutzutage sehr lange Zinsbindungen von 25 oder gar 30 Jahren an und das zu Bestkonditionen von unter 5 Prozent effektiv”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Kreditnehmer, die sich heute für eine sehr langfristige Zinsbindung entscheiden, handeln kostenbewusst und vorausschauend. Denn mit Wahl einer Zinsbindung, die die komplette Kreditdauer abdeckt, schützen sie sich davor, später eine Anschlussfinanzierung zu möglicherweise deutlich gestiegenen Zinsen vornehmen zu müssen.”

Für Bauherren und Immobilienkäufer, die ihre monatliche Rate möglichst für die gesamte Darlehenslaufzeit festschreiben und sich so von der zukünftigen Zinsentwicklung unabhängig machen wollen, sind Kredite mit langer Fixierung der Kondition ideal. Denn egal, wie sich die Finanz- und Zinsmärkte in Zukunft entwickeln, ihre monatliche Darlehensrate bleibt stets gleich.

Zinsexperte Haselsteiner erklärt: “Viele Bauherren und Immobilienkäufer scheuen aber eine sehr lange Zinsfestschreibung – ohne Grund: Wer jetzt seine Finanzierung für 20 bis 30 Jahre festlegt, bekommt hohe Kalkulationssicherheit zum kleinen Preis und macht sich frei von etwaigen Zinsänderungsrisiken, ohne auf Flexibilität zu verzichten. Denn sollten die Zinsen später tatsächlich deutlich sinken, hat der Kreditnehmer trotz langfristiger Festschreibung nach 10 Jahren das gesetzliche Recht, seinen Vertrag kostenfrei vorzeitig zu kündigen.”

Momentan gibt es Kredite mit 30-jähriger Zinsbindung bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro inklusive Sondertilgungsoption schon ab 4,9 Prozent effektiv. Die Top-Konditionen für Annuitätendarlehen von 20 Jahren liegen bei 4,50 Prozent und für 25 Jahre bei 4,69 Prozent effektiv.

KfW-Programme Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Montag, 09. November 2009

Anpassungen an die neue EnEV 2009

Mit der Novelle der EnEV verschärfen sich zum 01.10.2009 die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden um durchschnittlich 30 %. Dadurch werden die Förderstufen für das KfW-Effizienzhaus geändert bzw. ergänzt. Beispielsweise wird das KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2007) ab Oktober zum KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009). Die Förderung erfolgt nach wie vor mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % oder alternativ mit einem direkten Zuschuss von 17,5 %.

Wie bisher gibt es zwei Anforderungskriterien zur Bestimmung der  Energieeffizienz des Gebäudes:
- Jahresprimärenergiebedarf (Qp) und Transmissionswärmeverlust (Ht)
Die dem Begriff “KfW-Effizienzhaus” angehängte Zahl gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf des Gebäudes in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der EnEV (Referenzgebäude) sein darf.

- KfW-Effizienzhausstandards ab dem 1.10.2009

1. Förderprogramm Energieeffizient Sanieren

KfW-Effizienzhaus: KfW-130 / KfW-115 / KfW-100 / KfW-85
Jahresprimärenergiebedarf (Qp): 130 % / 115 % / 100 % / 85%
Transmissionswärmeverlust (Ht):145 % / 130 % / 115 % / 100 %

2. Förderprogramm Energieeffizient Bauen

KfW-Effizienzhaus: KfW-85 / KfW-70 / KfW-55
Jahresprimärenergiebedarf (Qp): 85 % / 70 % / 55 %
Transmissionswärmeverlust (Ht):100 % / 85 % / 70 %

Die Förderstufen KfW-130 in der Sanierung sowie KfW-85 im Neubau werden voraussichtlich nur bis zum 30.06.2010 angeboten.

Einzelmaßnahmen
Die energetischen Anforderungen an förderfähige Einzelmaßnahmen wurden mit Blick auf die EnEV 2009 überprüft und sofern erforderlich angepasst. Dabei wurden die Anforderungen insbesondere an Bauteile der Gebäudehülle moderat angepasst. Die Anforderungen an förderfähige Heizungs- und Lüftungsanlagen bleiben weitgehend unverändert. Auch für die Förderung von Einzelmaßnahmen gelten unverändert die bekannten Finanzierungskonditionen.

Übergangsregelung
Bis zum 30.12.2009 (Eingang KfW) ist es möglich, Anträge nach den auf Basis der EnEV 2007 festgelegten Programmbedingungen zu stellen.

>> KfW-Darlehen

Wohnbaudarlehen: Alternative Finanzierungsformen im Baufinanzierung Vergleich

Donnerstag, 05. November 2009

Auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen gewinnen Sonderfinanzierungsformen immer mehr an Bedeutung. Die Festzinshypothek bleibt nach wie vor das meist gefragte Produkt. Ein übliches Wohnbaudarlehen ist eine klassische Finanzierungsform, die sich aufgrund ihrer Einfachheit problemlos verkaufen lässt. Es gibt aber durchaus auch andere Finanzierungsalternativen, die zwar eine intensivere Beratung erfordern, beim bedarfsgerechten Einsatz aber deutlich mehr Vorteile bieten. Aus diesem Grund ist jeder Bauherr gut beraten, wenn ein Baufinanzierung Vergleich durchgeführt wird. Dabei sollte sich der Baufinanzierung Vergleich nicht nur auf die klassische Festzinshypothek einschränken. Auch alternative Methoden sollten untereinander verglichen werden. Es gibt beispielsweise Festzinsdarlehen, die eine unbegrenzte Sondertilgungsmöglichkeit beinhalten. Diese Option wird mit geringen Zinsaufschlägen bepreist. Meistens bewegt sich hier der Zinsaufschlag zwischen 0,3% und 0,6%. Dafür hat der Kreditnehmer eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Rückführungsmöglichkeit. Natürlich ist so ein Finanzierungsangebot etwas teurer, allerdings darf der Zinssatz nicht entscheidend sein. Die meisten Bauherren entscheiden allerdings nur nach dem Zinssatz. Dies ist nur dann richtig, wenn homogene Finanzierungsprodukte untereinander einem Baufinanzierung Vergleich unterzogen werden (beispielsweise mehrere Festzinshypotheken). Werden dagegen unterschiedliche Produktarten verglichen – beispielsweise Volltilgerdarlehen versus variabel verzinsliches Darlehen mit Cap – kann die laufende Verzinsung nicht ausschlaggebend sein. Als Fazit lässt sich feststellen, dass auf keinen Fall eine endgültige Festlegung auf eine Produktart erfolgen sollte. Dadurch werden sinnvolle Möglichkeiten außer Acht gelassen und damit bares Geld oder wichtige Flexibilität verspielt. Bei einem Baufinanzierung Vergleich sollte eine kompetente Beratung hinzugezogen werden, die die Unterschiede zwischen mehreren Finanzierungsarten verständlich erläutern kann. Vorzugsweise sollte eine unabhängige Beratung in Anspruch genommen werden, damit die Urteilsbildung möglichst unvoreingenommen erfolgen kann.

Wohnbaudarlehen für Österreicher:

» Wohnbaudarlehen Österreich – Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, Burgenland, Wien, Kärnten

Anschlussfinanzierung: Aufschläge für Forward-Darlehen steigen

Mittwoch, 04. November 2009

(München, 4. November 2009) Forward-Darlehen sind die ideale Lösung, um sich als Haus- oder Wohnungsbesitzer mit einer laufenden Immobilienfinanzierung das aktuell noch immer sehr tiefe Zinsniveau für die nächste Darlehensperiode zu sichern. “Sicherheitsorientierte Eigenheimbesitzer, die ihre monatliche Kreditbelastung gerne langfristig planen und fixieren möchten, sollten sich jetzt über individuelle Forward-Angebote informieren – denn die Aufschläge für Forward-Darlehen steigen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Forward-Darlehen sind ein nützliches Instrument, um sich als Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung vor künftigen Zinsanstiegen zu schützen: Läuft die Zinsbindung des bestehenden Darlehens in den nächsten zwölf bis 60 Monaten aus, kann man über diese Kreditform die derzeit sehr niedrigen Zinsen nutzen, um die späteren Finanzierungskonditionen zu fixieren. Das Forward-Darlehen wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zu einem fest ausgemachten Termin in der Zukunft und löst dann den bestehenden Kredit ab. Für die Sicherung der heutigen Zinsen verlangen Banken in der Regel einen Zinsaufschlag, dessen Höhe sich hauptsächlich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zur Auszahlung des Darlehens bemisst.

“Die Zinsstrukturkurve wird wieder steiler. Darauf haben bereits einige Anbieter reagiert und in den vergangenen Tagen ihre Aufschläge für Forward-Darlehen erhöht”, beobachtet Zinsexperte Haselsteiner und rät: “Bevor die Banken flächendeckend die Aufschläge erhöhen, sollten Immobilienbesitzer jetzt mit ihrem Berater abstimmen, ob und bei welchem Anbieter ein Forward-Darlehen für sie sinnvoll ist – schließlich können sie sich so von einem späteren Zinsanstiegs-Risiko befreien und langfristige Kalkulationssicherheit erhalten.”