Vergleich zur Baufinanzierung – Spannungsfeld Eigenkapital und Konditionen
Dem Einsatz von Eigenkapital kommt im Rahmen einer Baufinanzierung eine wichtige Rolle zu. Doch welche Einflüsse hat das Eigenkapital auf die Kosten der Baufinanzierung genau? Nachfolgend wird die Auswirkung vom Eigenkapital auf die Konditionen einer Baufinanzierung untersucht. Bereits beim Baufinanzierungsvergleich kann man feststellen: je höher der Wert einer Immobilie und je niedriger das Bankdarlehen, desto günstiger die Zinsen. Im Umkehrschluss folgt aus diesem Vergleich, dass mit höherem Eigenkapitaleinsatz günstigere Zinsen bei einem Baufinanzierungsvergleich zu erzielen sind. Bei den meisten Banken richten sich die Konditionen im Baufinanzierungsbereich nach dem Beleihungswert der Immobilie, die als Sicherheit dient. Im Regelfall handelt es sich um die zu finanzierende Immobilie –andere Konstellationen sind aber auch denkbar. So kann zum Beispiel die Immobilie der Eltern als Sicherheit für die Baufinanzierung der Kinder beliehen werden. Die besten Baufinanzierungskonditionen gibt es im Regelfall dann, wenn die Höhe des Bankdarlehens 60% des Beleihungswertes nicht übersteigt. Der Beleihungswert ist der nachhaltig erzielbare Wert der Immobilie, der aus Sicht der Bank ermittelt wird. Der Beleihungswert liegt im Regelfall unter dem Kaufpreis. Dies bedeutet, dass mit dem Einsatz des Eigenkapitals in Höhe von ca. 45%-50% des Kaufpreises man die so genannte 1A-Kondition erhält, da nur noch 50% über ein Bankdarlehen zu finanzieren wären, und diese dann innerhalb von 60% des Beleihungswertes lägen. Bei einem Baufinanzierungsvergleich sollte darauf geachtet werden, bis zu welcher Beleihungsgrenze die 1A-Konditionen gelten. Es gibt durchaus Banken, die ihre 1A-Konditionen nicht bei 60% des Beleihungswertes, sondern bei 80% ansetzen. Hier reicht ein geringerer Einsatz von Eigenkapital (zwischen 25% und 30%), um günstige Konditionen zu erhalten.


