Archiv für April, 2009

Anschlussfinanzierung optimieren – gewusst wie

Donnerstag, 30. April 2009

(München, 29. April 2009) Auch wenn der Immobilienkauf schon Jahre her ist, lässt sich bei der (Anschluss)Finanzierung auch aktuell noch optimieren: “Wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt und ausführlich vergleicht, kann bei der Anschlussfinanzierung nicht nur viel Geld sparen, sondern auch die Rückzahlungsdauer deutlich verkürzen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Worauf Immobilienbesitzer bei ihrer Anschlussfinanzierung besonders achten sollten, haben die Experten von Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Tipp 1: Angebote vergleichen und Bankwechsel in Erwägung ziehen

Besonders für Immobilienbesitzer, deren Anschlussfinanzierung bald bevorsteht, sind die Möglichkeiten zur Zinsoptimierung derzeit sehr groß: Haus- und Wohnungskäufer haben bei einem Darlehensabschluss vor rund 10 Jahren einen Zinssatz von über 6 Prozent effektiv gezahlt – die heutigen Bestsätze für 10-jährige Baudarlehen hingegen liegen bei 4,09 Prozent.

“Spätestens sechs Monate vor dem Ende der bisherigen Zinsbindung sollte man seine Vertragsbedingungen prüfen und aktuelle Vergleichsangebote einholen – am besten bei anbieterunabhängigen Vermittlern”, weiß Haselsteiner. Scheu vor einem Anbieterwechsel muss man dabei nicht haben, der Wechsel zu einer anderen Bank ist heutzutage mühelos möglich und kostet nicht viel: Für eine Grundschuldabtretung, die die Finanzinstitute meist unter sich regeln, ist bei einer Grundschuld von 100.000 Euro mit Gebühren von 200 bis 400 Euro zu rechnen.

Tipp 2: Erreichte Tilgung beibehalten

Bei einem Ausgangs-Zinssatz von 6 Prozent hat man durch die Mechanik des Annuitätendarlehens nach 10 Jahren seine anfängliche Tilgung von 1 Prozent auf 2,07 Prozent erhöht. Keinesfalls sollte man diese Tilgungshöhe bei den jetzt niedrigeren Zinsen wieder auf das anfängliche 1 Prozent reduzieren: “Damit verlängert sich die Rückzahlung des Kredits unnötig”, erläutert Haselsteiner.

Tipp 3: Zinsvorteile für höhere Tilgung verwenden

“Immobilienbesitzer, die ihre Monatsrate in der Vergangenheit problemlos bewältigen konnten, sollten diesen Betrag beibehalten und die Zinsersparnis direkt für eine schnellere Tilgung aufwenden”, rät Haselsteiner. Wer 1999 eine Baufinanzierung mit einprozentiger Anfangstilgung aufgenommen hat, kann heute bei gleichbleibender Kreditrate 3,9 Prozent Tilgung vereinbaren – und damit 9 Jahre früher schuldenfrei sein.

Tipp 4: Lange Zinsbindung bis zur Schuldenfreiheit wählen

Die Kombination aus niedrigeren Zinsen und einem deutlich höheren Tilgungsspielraum ermöglicht komplette Planungssicherheit und schnelle Schuldenfreiheit. “Benötigt man mit der entsprechenden Tilgung ohnehin nur 15 bis 20 Jahre bis zur vollständigen Rückzahlung, sollte man eine Zinsbindung wählen, die diesen Zeitraum vollständig deckt”, empfiehlt Robert Haselsteiner und ergänzt: “Dafür sprechen nicht nur die für langfristige Laufzeiten sehr günstigen Top-Konditionen von 4,38 bzw. 4,54 Prozent effektiv. Man vermeidet so zukünftig auch eine weitere Anschlussfinanzierung und das damit verbundene Risiko höherer Zinsen.”

Tipp 5: Eigenkapitaleinsatz prüfen

Wer zum Beispiel auf dem Tagesgeldkonto Kapital verfügbar hat, sollte angesichts der wenig attraktiven Guthabenverzinsung prüfen, ob er dieses Vermögen zumindest teilweise für die Rückzahlung des Darlehens einsetzt. Denn das Zinsbindungsende ist der ideale Zeitpunkt, um durch eine Einmalzahlung die Kreditschuld ohne Zusatzkosten zu reduzieren. Positiver Nebeneffekt dabei: Über die verringerte Restschuld kann sich ein günstigeres Verhältnis von Objektwert zu Darlehenssumme ergeben – und das wiederum belohnen Banken mit noch niedrigeren Zinskonditionen.

>> Weitere Informationen über den Baufinanzierungsvermittler Interhyp

Einsparpotenzial mit Baufinanzierung Rechner lokalisieren

Mittwoch, 29. April 2009

Viele Bauherren wollen die aktuelle Situation auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen nutzen und sich langfristig die günstigen Zinsen sichern. Doch immer dann, wenn es darum geht die passende Finanzierung zu finden, fehlt es oft an Zeit oder Motivation, um verschiedene Angebote einzuholen. Dies ist sehr schade, denn auf diese Weise wird sehr viel Geld unnötig verschenkt. Denn auch bei den vermeintlich günstigen Angeboten ist eine relativ große Spannbreite hinsichtlich der Konditionen vorhanden. Wie kann man aber sichergehen, dass tatsächlich ein günstiges Finanzierungsangebot gefunden wurde? Abhilfe schafft hier der Baufinanzierung Rechner – ein Rechentool aus dem Internet. Der Baufinanzierung Rechner greift auf ein Angebot von mehreren hundert Banken zu, die diesem System angeschlossen sind. In Sekundenschnelle wird so das günstigste Angebot gefunden. Um sich ein Ergebnis anzeigen zu lassen sind nur wenige Eingabedaten erforderlich. Die Abfrage erfolgt darüber hinaus anonym. Alle Angebote sind absolut unverbindlich und können auch für Vergleichszwecke verwendet werden. Liegt beispielsweise bereits ein Finanzierungsangebot vor, so kann ein Gegenangebot über den Baufinanzierung Rechner angefordert werden. Auf diese Weise lässt sich bares Geld sparen, falls das Gegenangebot günstiger ist. Neben dem Baufinanzierung Rechner sind im Internet auch weitere Rechentools vorhanden, die beim Thema Baufinanzierung behilflich sind. Das Tool zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung sowie das Tool zur Ermittlung der Nebenkosten leisten eine wichtige Unterstützung. Alle Tools können kostenlos genutzt werden. Mit Hilfe von diesen Rechentools können die wichtigsten Fragen bequem von Zuhause aus geklärt werden. Keine lästigen Termine bei Banken oder Notaren sind dann noch notwendig. Die Rechentools helfen also nicht nur Geld, sonder auch Zeit zu sparen.

>> Baufinanzierung Rechner

Zinsabsicherung der Immobilienfinanzierung

Montag, 27. April 2009

Selten war eine Immobilienfinanzierung so günstig wie heute. Zinsfestschreibungsfristen zwischen 10 und 15 Jahren gibt es teilweise zu Konditionen, die deutlich unter 4,00% p.a. liegen. Dies ist fast schon einmalige Gelegenheit sich dauerhaft die tiefen Zinsen zu sichern. Gleichzeitig sollte an die Absicherung der Anschlussfinanzierung gedacht werden. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die einfachste wäre die Vereinbarung eines Volltilgerdarlehens, bei dem der Zinssatz für die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben wird. Die Laufzeit darf aber bei dieser Variante die 20-Jahre-Grenze nicht überschreiten. Diejenigen, die in ihrem Darlehen einen relativ hohen Tilgungsanteil vorgesehen haben und das Darlehen innerhalb kurzer Zeit zurückführen wollen, sind mit einem Volltilgerdarlehen gut beraten. Der Vorteil liegt dabei in der sicheren Kalkulationsgrundlage und einem Vorzugszins, der bei den Volltilgerdarlehen gewährt wird. Die andere Variante sich gegen steigende Zinsen abzusichern wäre der Abschluss eines Bausparvertrages. Bei einem Bausparvertrag erhält der Bausparer das Recht ein Darlehen in Höhe von ca. 50% der Bausparsumme in Anspruch zu nehmen, sobald ca. 50% der Bausparsumme angespart wurden. Der Darlehenszinssatz wird dabei im Voraus festgelegt. Dabei muss während der Darlehenslaufzeit noch ein Bausparvertrag angespart werden, damit das notwendige Guthaben zum entsprechenden Zeitpunkt vorhanden ist. Das Ansparen eines Guthabens kann durch ein Zwischendarlehen ersetzt werden. Der genaue Ablauf sollte mit einem kompetenten Berater im Voraus besprochen werden. Es besteht auch die Möglichkeit staatliche Förderungen in solche Modelle einzubauen. Eine weitere Möglichkeit besteht im Abschluss eines Caps, bei dem die variable Verzinsung eines Darlehens eine Obergrenze (Cap) nicht überschreiten darf. Das Thema Zinsabsicherung der Anschlussfinanzierung sollte vor allem diejenigen betreffen, die ihre Erstfinanzierung sehr knapp kalkuliert haben. Man sollte dabei Szenarien durchspielen, bei denen die Zinsen zum Ablauf der Erstfinanzierung um 1% bis 3% steigen. Wäre in diesem Szenario der Kapitaldienst noch tragbar? Falls nicht, ist die Zinsabsicherung ein Muss.

1. Platz für die Creditweb Finanztest 05/2009
Günstigste Zinsen für Darlehen mit Laufzeiten von 10 und 15 Jahren

In der Mai-Ausgabe 2009 prüft Finanztest die Konditionen für Hypothekendarlehen mit Laufzeiten von 10 und 15 Jahren.
Creditweb bietet im Vergleich der bundesweiten Anbieter die günstigsten Zinsen.

Weitere Informationen über die Creditweb Immobilienfinanzierung

Debeka stellt trotz Finanzmarktkrise weiter ein und sucht neue Mitarbeiter

Freitag, 24. April 2009

(23.04.2009) Trotz der Finanzmarktkrise will die Debeka ihren Personalbestand weiter ausbauen. Insgesamt sucht die Gruppe, die aus mehreren Versicherungsunternehmen und einer Bausparkasse besteht, bundesweit 1.000 neue Mitarbeiter, vornehmlich im Bereich der Kunden- und Interessentenbetreuung. Eingestellt werden unter anderem Fachkundige aus dem Bereich der Finanzdienstleistungsbranche und Hochschulabsolventen (u. a. für ein Traineeprogramm). Aber auch Quereinsteigern bietet die Debeka mit einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm neue Perspektiven. Schulabgänger erhalten über eine Berufsausbildung bei der Unternehmensgruppe ebenfalls den Einstieg in einen dauerhaften und sicheren Arbeitsplatz. Insgesamt beschäftigt die Debeka derzeit rund 15.000 Angestellte. Davon befinden sich 1.600 junge Menschen in der Ausbildung. Damit ist die Gruppe mit der größte Ausbilder in der Versicherungsbranche.

Thomas Brahm, Personalvorstand der Debeka, betrachtet es nicht als besondere Kunst, auch während der aktuellen wirtschaftlichen Situation neue Arbeitsplätze zu schaffen. Seines Erachtens ist der Personalausbau vielmehr das Ergebnis einer kontinuierlichen Unternehmenspolitik: „Unsere Philosophie ist es, den Mitgliedern ein Höchstmaß an Leistungen zu bieten. Dass dazu auch eine sehr gute Kundenbetreuung zählt, versteht sich von selbst. Dieser Service kann aber nur mit einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern garantiert werden. Sie sichern auch das Wachstum der Debeka und damit letztlich wieder die eigenen Arbeitsplätze. Dementsprechend war es schon immer unser Ziel, dauerhafte Arbeitsplätze zu bieten, die nicht infolge konjunktureller Schwankungen in Frage gestellt werden. Darüber hinaus begreifen wir unsere Mitarbeiter auch als einen Hauptbestandteil des Unternehmens. So sind unsere Beschäftigten im Außendienst alle fest angestellt und arbeiten nicht als freie Berater.“

Dass die Debeka als Arbeitgeber nicht nur auf die Masse achtet, sondern auch auf die Qualität der Arbeitsplätze, beweisen unabhängige Auszeichnungen, wie sie der Unternehmensgruppe beispielsweise von der Evangelischen Kirche in Deutschland verliehen wurden. Bereits mehrfach wurde der Debeka mit dem „Siegel für Arbeit“ eine „sozial nachhaltige Beschäftigungspolitik“ bescheinigt.

Über die Debeka:
Die Debeka gehört mit ihrem vielfältigen Versicherungs- und Finanzdienstleistungsangebot zu den Top Ten der Versicherungs- und Bausparbranche. Sie wurde 1905 gegründet und zählt heute zu den erfolgreichsten Gruppen ihrer Art in Deutschland. So ist die Debeka beispielsweise mit über zwei Millionen vollversicherten Personen die größte private Krankenversicherung in Deutschland und auch der größte Träger der privaten Pflegepflichtversicherung. Die Debeka Lebensversicherung betreut über drei Millionen Verträge und belegt nach Beitragseinnahmen Platz sechs unter den über 130 in Deutschland tätigen Lebensversicherern. Die Debeka Allgemeine Versicherung, der Unfall- und Schadenversicherer der Gruppe, ist der siebtgrößte Unfallversicherer in Deutschland. Die Bausparkasse der Gruppe betreut über 830.000 Bausparverträge mit einer Bausparsumme von mehr als 17 Milliarden Euro. Sie ist gemessen an der Bilanzsumme die viertgrößte Bausparkasse. Insgesamt haben sich über 6,5 Millionen Personen für die Solidargemeinschaft in der Unternehmensgruppe entschieden.

Weitere Informationen über die Debeka Baufinanzierung

Neu bauen oder lieber gebraucht kaufen?

Freitag, 24. April 2009

Für die meisten Menschen steht schon früh der Traum vom Eigenheim fest. Die Entscheidung, einen Altbau zu kaufen oder alternativ das eigene Traumhaus selbst zu bauen fällt den meisten dann jedoch schwerer. Beide Möglichkeiten bieten seinem Besitzer Vor- und auch Nachteile – die Entscheidung ist daher häufig persönlicher Natur.

Einen Altbau zu kaufen birgt jedenfalls ein gewisses Risiko und ist in jedem Falle mit Kompromissen verbunden. Nur selten stimmt wirklich alles bei einem älteren, fertigen Haus. Der Grundriss ist bereits festgelegt, ein größerer Umbau nach eigenen Wünschen ist zwar möglich, verursacht aber wiederum höhere Kosten. Auch die Wohnnebenkosten sind bei Altbauten nicht zu verachten. Reparatur- und Sanierungskosten fallen wesentlich schneller an als bei einem neu gebauten Haus – vor allem wenn das Haus nicht mehr den gesetzlichen Auflagen entspricht und in Bezug auf Wärmedämmung und Energie auf Vordermann gebracht werden muss.

Wer handwerklich begabt ist, kann zwar einige Dinge selbst erledigen – dies wiederum ist aber mit einem großen zeitlichen Aufwand verbunden. Doch ein gebrauchtes Haus bietet durchaus auch Vorteile. Der Preis für das Haus sowie für das Grundstück steht als feste Kalkulationsgrundlage fest. Die Kosten für einen Altbau liegen weit unter dem eines Neubaus – selbst dann, wenn noch einiges saniert oder renoviert werden muss. Höhere, unerwartete Kosten sind im Gegensatz zum Bau eines Hauses ebenso wenig zu erwarten wie eine längere Bauphase bis Fertigstellung oder Enttäuschungen, weil das Haus im Endzustand nicht dem entspricht, was man sich erträumt hat. Pfusch am Bau oder Auflagen, die gewisse Wünsche im ausgewiesenen Baugebiet untersagen, können Bauherren schnell ans Ende ihrer Nerven bringen.

Ganz gleich, wie man sich entscheidet – wichtig ist, vor dem Abschluss eines Darlehens für die Baufinanzierung einen umfassenden Baufinanzierung Vergleich vorzunehmen. Nur so lassen sich die besten Darlehenskonditionen nutzen, um möglichst kostensparend zu finanzieren.

Immobilien finanzieren Teil 1 – 6

» Teil 1. – Die Immobilie – Planung, Lage, Besichtigung und Qualität
» Teil 2. – Bestandsimmobilien – Gebrauchtimmobilien, Hausbesichtigung und steuerliche Aspekte
» Teil 3. – Neubauimmobilien – Vorteile der Neubauimmobilie, Nachteile steuerliche Betrachtung
» Teil 4. – Denkmalschutz-Immobilien – Hohe Lebens- und Wohnqualität, Kapitalanlage
» Teil 5. – Das Baugeld – Das Geld zum Bauen, Baugeldvergleich nutzen
» Teil 6. – Sanierungskredit – Sanieren und Finanzieren, Werterhaltung und Steigerung

Optimale Finanzierung der Modernisierung

Mittwoch, 22. April 2009

(München, 22. April 2009) Mit dem Beginn des Frühlings möchten viele Eigentümer ihre Immobilie auf Vordermann bringen – wissen oft aber nicht, wie sie die Modernisierung oder Sanierung am besten finanzieren. Je nach Höhe und Zweck der Modernisierungssumme sind unterschiedliche Finanzierungsformen sinnvoll. Darum lohnt es sich, die Möglichkeiten zu kennen und sorgfältig abzuwägen“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Interhyp skizziert die generellen Möglichkeiten, wie Eigenheimbesitzer ihre Modernisierung einfach und kostengünstig finanzieren können.

Bevor es mit der Modernisierung losgehen kann, gilt es mehrere Grundüberlegungen zu treffen: Liegt eine energetische Sanierung vor, wie hoch ist die benötigte Summe, wie viel Flexibilität bei der Rückzahlung ist notwendig oder lohnt sich eine Grundschuldeintragung beim Grundbuchamt?

DARLEHEN MIT GRUNDSCHULDEINTRAGUNG

a) Darlehen über Bestandsbank oder neuen Anbieter

Ist ein Haus oder eine Wohnung weitgehend schuldenfrei, kann eine bereits bestehende Hypothek genutzt werden, um dort freie Grundschuldteile zu beleihen und so die Modernisierung zu finanzieren. Grundschuldeintragungen werden von den Banken meist mit günstigen Konditionen belohnt. Aktuell liegen hier die Best-Sätze für 5jährige Baudarlehen bei 3,40 Prozent, bei 10jährigen Krediten bei 4,10 Prozent effektiv.

Als Darlehensgeber kommen hier das bisherige Finanzinstitut, aber auch neue Banken in Frage. Entscheidend ist die am besten passende Lösung zu den besten Konditionen. Wenn das Darlehen beim bisherigen Kreditgeber in Anspruch genommen wird, fallen keine Notarkosten für die Verwendung der bestehenden Grundschuld an, sofern freie Grundschuldbeträge für das neue Darlehen zur Verfügung stehen. Bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter müssen nur die Kosten für die Abtretung getragen werden (i. d. R. günstiger als eine Neueintragung).

Fazit: Gut für Modernisierungen und Renovierungen, die keine energetische Sanierung darstellen und dementsprechend nicht vom Staat finanziell gefördert werden. Die Konditionen lehnen sich an den sonst üblichen günstigen Annuitätendarlehen an. Lediglich geringe Grundbuchabtretungsgebühren sind zu entrichten.

b) KfW-Förderprogramme

Sollten energiesparende Maßnahmen geplant sein, lohnt sich der Blick auf die zinsgünstigen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Je nach Modernisierungsart, damit verbundener Energieeinsparung sowie Zinsbindung und Laufzeit liegen die Zinssätze zwischen 1,10 bis 4,54 Prozent. Allerdings vergibt die KfW diese Förder-Darlehen mit Grundschuldeintragung nicht direkt, sondern nur über durchleitende Finanzinstitute wie z.B. Interhyp. In Frage kommen hierbei die Programme “Energieeffizient Sanieren” und “Wohnraum Modernisieren”.

Fazit: Da der Erhalt der Darlehen an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft ist, sollten unabhängige Finanzierungsexperten zu Rate gezogen werden, die klären, ob bzw. welche KfW-Programme und Kombinationen sich eignen.

DARLEHEN OHNE GRUNDSCHULDEINTRAGUNG

a) Nachrangdarlehen

Wie der Name bereits ahnen lässt, handelt es sich bei einem Nachrangdarlehen  um einen Kredit, der die Gläubiger im Rückgriffsfall nur an zweiter, also nachrangiger Stelle bedient. Aus diesem Grund liegen die Kosten für diese Darlehen meist höher als bei grundbuchgesicherten Krediten. Dafür bieten Nachrangdarlehen sehr viel Flexibilität bei der Rückzahlung, da Sondertilgungen in unbegrenzter Höhe vorgenommen werden können. Die Kreditsumme kann zwischen 5.000 und 50.000 Euro liegen.

Fazit: Nachrangdarlehen eignen sich für Modernisierer, die keine energetischen Vorhaben planen oder Mittel für außerplanmäßige Rückzahlungen erwarten. Die bis zu maximal 15 Jahre lange Kreditlaufzeit erlaubt eine geringe monatliche Belastung.

b) Ökokredit

Sind umweltschonende Um- und Ausbauten von bestehenden Wohnhäusern geplant, wie z.B. der Aufbau einer Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder auch die Errichtung eines Naturgartens, könnte der “Ökokredit” ideal sein: Modernisierungsmaßnahmen in einer Höhe von bis zu 40.000 Euro sind zu einem sehr günstigen Zinssatz von 5,14% effektiv finanzierbar. Dabei ist eine Grundschuldbesicherung nicht notwendig. Immobilienbesitzer können zwischen einer Laufzeit von einem bis zwölf Jahren wählen und während der Darlehenslaufzeit jederzeit Sondertilgungen in beliebiger Höhe vornehmen.

Fazit: Da die ökologische Verwendung nur durch das Kostenangebot und die Handwerkerrechnung nachgewiesen werden muss und keine Grundschuldbesicherung nötig wird, ist der Prüfungs- und Eintragungsaufwand minimal – bei gleichzeitig sehr günstigen Konditionen.

c) Ratenkredit

Ratenkredite sind zweckneutral, werden nicht im Grundbuch besichert und meist bereits wenige Tage nach Zusage ausgezahlt. Zudem fallen bei dieser Finanzierungsform keine Notar- und Grundbuchkosten an und die jederzeitigen Sondertilgungsmöglichkeiten gewähren höchste Flexibilität bei der Rückzahlung. Der Nachteil: Die Konditionen sind je nach Laufzeit um 2 bis 3 Prozentpunkte teurer als bei einem Darlehen mit Grundschuldbesicherung. Außerdem ist die laufende Rate deutlich höher, da Ratenkredite meist innerhalb von maximal 5 Jahren zurückgezahlt werden müssen.

Fazit: Liegt keine energetische Sanierung vor und beträgt die Darlehenssumme höchstens 25.000 Euro, kann ein Ratenkredit sinnvoll sein.

Unerlässlich: Optimierung durch Experten

“Da die optimale Finanzierungslösung von vielen Parametern wie Laufzeit, Kredithöhe oder Zweck abhängt, sollte jeder Immobilienbesitzer seinen Finanzierungsberater auf seine individuellen Wünsche und Möglichkeiten ansprechen. Der Experte wird dann prüfen, welche Kreditform bei der anstehenden Sanierung in Frage kommt und sinnvoll ist”, erklärt Haselsteiner.

Weitere Informationen zur Interhyp Baufinanzierung

Baufinanzierungsvergleich – Günstigste Baufinanzierung finden und aktuelle Bauzinsen sichern

Mittwoch, 22. April 2009

(Berlin, 22.04.2009) Die Finanzkrise hat auch ihre guten Seiten: Durch die Konjunkturabkühlung sind die Zinsen auf dem Kapitalmarkt so niedrig wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Bauherren können sich über das niedrige Zinsniveau besonders freuen und sich zu diesem Zeitpunkt die günstigen Zinskonditionen für Baufinanzierungen sichern. Eine weitere Zinssenkung seitens der EZB erscheint eher unwahrscheinlich – eher wird mit einer Stabilisierung der Wirtschaftslage und einem leichten Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. Deshalb sollte nicht mehr lange abgewartet werden, wenn man das Zinstief wirklich ausnutzen und von den einmalig niedrigen Konditionen profitieren möchte. Damit man auch tatsächlich die günstigste Baufinanzierung finden kann, lohnt es sich, zuvor einen Baufinanzierungsvergleich durchzuführen. Dies ist über immokredit24.com völlig kostenlos und anonym möglich. Auf diese Weise lassen sich besten Finanzierungsangebote mit den günstigsten Konditionen bequem und einfach finden. Wer vor der Unterzeichnung eines Kreditvertrages einen umfassenden Vergleich vornimmt, kann bares Geld sparen. Schon ein Prozentpunkt weniger bei den Zinskonditionen kann eine erhebliche Ersparnis über den gesamten Zeitraum der Zinsbindung bedeuten. Bei einem Finanzierungsvolumen von beispielsweise 200.000 Euro bedeutet dies eine Minderbelastung von ca. 17.000 Euro für die Dauer von rund 10 Jahren.

Dadurch, dass viele Bankkredite anlässlich der Finanzkrise abgeschrieben werden mussten, wird die Kreditvergabe bei den Banken zunehmend restriktiver. Der Wettbewerb auf dem Finanzmarkt boomt, Kreditinstitute kämpfen um Kunden – besonders um jene mit guter Bonität. Wer diese vorweisen kann, hat besonders gute Karten um gute Konditionen auszuhandeln und eine günstige Baufinanzierung abschließen zu können. Baufinanzierungen gehören zum klassischen Kerngeschäft der Banken. Viele Großbanken ziehen ihre Engagements aus großen Investments zurück und entdecken für sich aufs Neue die sicheren Margen aus den Baufinanzierungen. Diese sichere Ertragsquelle ist ein Segen für die Banken in den harten Zeiten der Finanzkrise. Die Angebote der Banken überschlagen sich – und davon profitieren die Verbraucher, insbesondere dann, wenn sie einen Baufinanzierungsvergleich anstellen. Dabei kann man auf eine Vielzahl von Finanzierungsangeboten zugreifen, und damit wirklich das günstigste für sich sichern. Die aktuellen Bauzinsen bewegen sich aktuell in Abhängigkeit von dem Grad der Besicherung zwischen 3,6 % und 4,1 % für eine Zinsbindung von 10 Jahren. Einzelne Anbieter schreiben solche Zinsen sogar für einen Zeitraum von 15 Jahren fest. Das sind Top-Konditionen für Baufinanzierungen – der Traum vom Eigenheim kann zum aktuellen Zeitpunkt fast schon zum Mietpreis realisiert werden.

Unabhängiger und kostenloser Baufinanzierungsvergleich

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung-vergleich/baufinanzierungen-vergleichen.html

Aktuelle Bauzinsen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

Fremdwährungsdarlehen – Wie funktioniert es?

Montag, 20. April 2009

Für die Finanzierung einer Immobilie kommt grundsätzlich auch ein Fremdwährungsdarlehen in Frage. Dabei wird das niedrige Zinsniveau des entsprechenden Landes ausgenutzt. So waren beispielsweise in den vergangenen Jahren die Darlehen in japanischen Yen oder Schweizer Franken sehr beliebt. Gleichzeitig wurde oft auf die positive Kursentwicklung der entsprechenden Währungen spekuliert. Wenn beispielsweise der Kurs der fremden Währung im Vergleich zur Heimatwährung sinkt, muss weniger für die Rückzahlung des Fremdwährungsdarlehens aufgewendet werden. Doch die Kursentwicklung kann sich auch in die andere Richtung entwickeln. Damit das Risiko überschaubar bleibt, werden solche Darlehen mit einer relativ kurzen Laufzeit ausgestattet. Dann kann der Kreditnehmer immer wieder das Darlehen zurückführen und damit sein Risiko minimieren. Des Weiteren können zur Absicherung des Fremdwährungsdarlehens entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen werden. Hierfür ist aber eine ausführliche Beratung erforderlich. Da die Kurse der fremden Währung laufend schwanken, werden die Fremdwährungsdarlehen mit einem Kreditlimit versehen, das einen Sicherheitspuffer in Höhe von 10% bis 20% bietet. Der Kreditnehmer muss außerdem eine Erklärung unterschreiben, dass er im Hinblick auf die möglichen Risiken aufgeklärt wurde. Er verpflichtet sich außerdem bei Bedarf die erforderliche Nachsicherung zur Verfügung zu stellen, falls der Kurs sich zu seinen Ungunsten entwickelt. In sofern ist ein Fremdwährungsdarlehen ein riskantes Unterfangen. Es wird nicht empfohlen, die komplette Baufinanzierung in Form eines Fremdwährungsdarlehens abzuschließen. Vielmehr sind Fremdwährungsdarlehen als eine kleine Beimischung interessant. Der Anteil der Fremdwährungskredite sollte möglichst 30% des gesamten Finanzierungsvolumens nicht überschreiten. In der aktuellen Situation erscheinen Fremdwährungsdarlehen in Hinblick auf die Situation auf dem Zinsmarkt im Euro-Raum als nicht besonders attraktiv.

>> Weitere Informationen zum Fremdwährungsdarlehen

Volltilgerdarlehen – der schnelle Weg zur Entschuldung

Mittwoch, 15. April 2009

Ein Volltilgerdarlehen ist für Menschen konzipiert, die sich schnell entschulden möchten und dabei viel Wert auf kalkulatorische Sicherheit setzen. Dabei wird die Zinsbindungsdauer für die gesamte Darlehenslaufzeit festgeschrieben. Das Darlehen läuft dabei zwischen zehn und zwanzig Jahren. Mit Ablauf der Zinsfestbindung muss das Darlehen vollständig zurückgeführt worden sein. Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass der Kreditnehmer den Zeitpunkt seiner Entschuldung selbst bestimmen kann, wobei der Zeitpunkt genau eingehalten werden muss. Verkürzungen oder Verlängerungen der Darlehenslaufzeit sind gemäß Vertragsbedingungen ausgeschlossen. Dies bedeutet, dass weder Tilgungsaussetzungen noch Sondertilgungen erlaubt sind. Dies auf die besondere Kalkulation hinsichtlich der Refinanzierung solcher Darlehen seitens der Banken zurückzuführen. Trotzdem haben Volltilgerdarlehen auch deutliche Vorteile gegenüber normalen Annuitätendarlehen. Da die Banken die Volltilgerdarlehen leichter kalkulieren können, werden diese mit deutlichen Zinsvorteilen angeboten. Gerade in Zeiten der Tiefzinsphasen reduziert dies den ohnehin schon niedrigen Zinssatz zusätzlich. Ein normales Annuitätendarlehen hat eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Während dieser Zeit besteht ein erhöhtes Zinsänderungsrisiko, da die Zinsen immer wieder den Marktgegebenheiten angepasst und neu verhandelt werden. Bei einem Volltilgerdarlehen bleibt der Zinssatz über die gesamte Laufzeit konstant. Der relativ hohe Tilgungsanteil beim Volltilgerdarlehen ist vertretbar, wenn man bedenkt, dass bei steigenden Zinsen der Zinsanteil bei einen Annuitiätendarlehen unter Umständen um 3% bis 5% nach oben angepasst werden kann. Es ist nicht lange her, als für Wohnbaufinanzierungen Zinsen in Höhe von bis zur 6% bezahlt wurden. Trotzdem sollte der tägliche Lebensstandard nicht unter einer all zu hohen Kreditbelastung leiden. Womöglich macht die finanzierte Immobilie keine Freude mehr, wenn man auf seine Hobbys oder den Urlaub verzichten muss. Die Entscheidung für ein Volltilgerdarlehen sollte daher gut überlegt sein!

Weitere Informationen zum Volltilgerdarlehen

Cap-Darlehen – Zinssicherheit auch bei variablen Krediten

Dienstag, 14. April 2009

Die Konditionen für Baufinanzierungen befinden sich derzeit auf dem tiefsten Stand seit mehreren Jahren. Die günstigen Finanzierungskonditionen werden dazu genutzt den Traum von der eigenen Immobilie wahr zu machen. Die Käufer stammen aus unterschiedlichsten Einkommensschichten. Beim entsprechenden Einsatz vom Eigenkapital sind die finanzierten Immobilien teilweise günstiger als die gemieteten. Es ist daher klar, dass die Banken derzeit eine hohe Nachfrage im Bereich der Immobilienfinanzierungen erfahren. Viele Käufer setzen dabei auf variabel verzinsliche Darlehen. Diese Taktik hat mehrere Gründe. Zum einem kann ein variables Darlehen jederzeit ganz oder teilweise zurückgeführt werden. Dies ist eine flexible Möglichkeit die Laufzeit des eigenen Darlehens selbst zu bestimmen. Zum anderen spekulieren viele auf fallende Zinsen. Die variablen Darlehen orientieren sich dabei an einen bestimmten Referenzzinssatz, der vertraglich vereinbart wird. Dies kann beispielsweise der Drei-Monats-Euribor sein. Im Laufe des letzten Jahres ist der Euribor stark gefallen. Bei vielen Banken sind die variablen Darlehen deutlich günstiger als die Darlehen mit Zinsfestschreibung. Doch hier besteht gleichzeitig das Risiko hinsichtlich der steigenden Zinsen. Steigt das Zinsniveau, wird die Verzinsung des Darlehens entsprechend angepasst. Da wir uns gerade in einer Tiefzinsphase befinden ist es wahrscheinlich, dass kurz- bis mittelfristig die Zinsen anziehen werden. Natürlich kann aus heutiger Sicht niemand eine Aussage hinsichtlich der Intensität des Anstieges treffen. Gerade für diejenigen, die ihre Finanzierung sehr knapp kalkuliert haben, besteht die Gefahr bei steigenden Zinsen die dann anfallenden Kreditraten nicht mehr bezahlen zu können. Gegen eine solche Entwicklung gibt es aber einen wirksamen Schutz. Es besteht die Möglichkeit, die Anpassung der Zinsen beim variablen Darlehen nach oben einzuschränken. Mit Hilfe einer so genannten Cap-Vereinbarung kann eine Barriere nach oben vereinbart werden, die auf keinen Fall überschritten wird. Dies bedeutet eine Sicherheit hinsichtlich der künftigen Zinsentwicklung und der damit verbundenen monatlichen Belastung.

>> Weitere Informationen zum Cap-Darlehen