Debeka Bausparkasse erreichte 2008 ein deutliches Plus – Anzahl der neuen Verträge stieg um über 20 Prozent
Freitag, 27. Februar 2009(25.02.2009) Die Debeka Bausparkasse hat das Jahr 2008 in allen Sparten mit einem deutlichen Plus im Neuzugang abgeschlossen. Das Unternehmen vermittelte im vergangenen Jahr bundesweit 108.899 Verträge mit einer Bausparsumme von 1.730 Millionen Euro. Die Vertragszahl lag damit um 22,1 Prozent und die Bausparsumme um 12,2 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Der Vertragsbestand stieg zum Jahresende auf 864.764 Verträge mit einer Bausparsumme von 17.195 Millionen Euro. Insgesamt wurden 2008 bei der Debeka Bausparkasse 1.097 Millionen Euro Kapitalanlagen von Kunden neu angelegt. Dies entspricht einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 118,5 Prozent. Der Bestand an Festgeldanlagen belief sich damit auf 2.363 Millionen Euro.
„Bedingt durch die Turbulenzen der allgemeinen Finanzmarktkrise suchen die Kapitalanleger vermehrt stabile und sichere Anlageformen. Dieses Sicherheitsdenken kommt gerade dem zinssicheren Bausparen und den von uns angebotenen Kapitalanlagen sehr entgegen“, erklären die Vorstandsmitglieder Dirk Botzem und Jörg Phlippen. Sie begründen dies damit, dass die Bausparkassen im Vergleich zu anderen Banken systembedingt unabhängiger von den Entwicklungen am Kapitalmarkt sind. Zudem seien die Einlagen der Bausparer umfassend gesichert. Nach Angaben der Vorstände wurde der Neuzugang unter anderem auch dadurch gestärkt, dass sich viele Bausparer noch die alten Förderbedingungen bei der Wohnungsbauprämie sichern wollten.
Im Finanzierungsneugeschäft lag die Summe der zugesagten Darlehen mit rund 1.450 Millionen Euro um 17,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Die Immobilienvermittlung des Unternehmens konnte im Jahr 2008 mit insgesamt 145 vermittelten Objekten ihr Vorjahresergebnis leicht übertreffen. Die vermittelten Immobilien hatten einen Gesamtwert von 17,2 Millionen Euro. Seit Januar 2008 werden neben Kaufobjekten auch Mietobjekte vermittelt.
Die unabhängige Beratungsagentur MSR Consulting, Köln, hat die Debeka als die Bausparkasse mit den zufriedensten Kunden ausgezeichnet und der Gesellschaft das Gütesiegel „Kubus Bausparen 2008“ verliehen. Nach dem Ergebnis der Studie ist das Unternehmen mit dem Gesamturteil „hervorragend“ Testsieger in den Teilbereichen Gesamtzufriedenheit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Betreuungsqualität und Produktangebot. Zu dem gleichen Ergebnis kommt die ebenfalls unabhängige Studie Kundenmonitor 2008. Wie in den Vorjahren wurde die Debeka Bausparkasse von der GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH, Köln, mit der Bonitätsnote A+ bewertet.
Für das Jahr 2009 sieht sich die Debeka Bausparkasse mit ihren zinssicheren Bausparverträgen und Geldanlagen am Markt gut aufgestellt. Daher erwartet das Unternehmen auch für das laufende Jahr ein positives Neukundengeschäft. Die Vorstände der Debeka Bausparkasse zeigen sich optimistisch: „Wir sind mit unseren kundenorientierten Mitarbeitern und den bedarfsgerechten Produkten für ein gutes Geschäftsjahr 2009 gerüstet.“
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Vollfinanzierungen sind teurer als Finanzierungen, bei denen Eigenkapital eingesetzt wird. Dies liegt daran, dass die Zinsaufschläge außerhalb von 60% bzw. 80% des Kaufpreises oft exponential zunehmen. Damit steigt die monatliche Belastung. Die Einkommensverhältnisse müssen überdurchschnittlich hoch sein, um eine Vollfinanzierung zu bekommen. Um die Finanzierungskosten in Form von Zinsbelastungen trotzdem überschaubar zu halten, empfiehlt sich der intensive Einsatz öffentlicher Fördermittel. Diese haben im Regelfall deutlich günstigere Konditionen als die Darlehen der Hausbank. Insbesondere Familien mit Kindern können in den Genuss öffentlicher Finanzierungsprogramme kommen. Dies ist insbesondere dann ratsam, wenn im Zuge eines Immobilienerwerbs Renovierungsmaßnahmen finanziert werden sollen. Sollten dabei energiesparende Maßnahmen durchgeführt werden, besteht die Möglichkeit zinsgünstige Förderkredite aus dem Finanzierungstopf des Bundes zu bekommen. Die Installation von Systemen zur Gewinnung von regenerativen Energien in Form von beispielsweise Solarenergie wird ebenfalls mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Sanierungsmaßnahmen an Denkmalimmobilien können eventuell vom Land gefördert werden. Mit einem Mix aus verschiedenen Förderprogrammen, die in eine Vollfinanzierung eingebunden werden, lässt sich der durchschnittliche Finanzierungszinssatz deutlich reduzieren. Der Anteil, der von der primären Bank noch zu finanzieren wäre, wird dadurch deutlich reduziert. Der hohe Bankzinssatz fällt aber in der Gesamtbetrachtung der Vollfinanzierung nicht so sehr ins Gewicht. Eine weitere Möglichkeit zur Reduzierung der Zinskosten besteht in Form von Zusatzsicherheiten. Die Sicherheiten reduzieren das Kreditausfallrisiko der Bank und ermöglichen daher die Berücksichtigung des geringeren Risikos bei der Kreditbepreisung. Als Sicherheiten kommen dabei beispielsweise Bürgschaften von dritten Personen in Frage oder die Abtretung von Lebensversicherungen, die laufend bespart werden. Dabei geht das Kapital der Lebensversicherung nicht in der Finanzierung unter, sondern bleibt bestehen. Da die Versicherung sowieso angespart worden wäre, kann sie sinnvoll in der Vollfinanzierung eingesetzt werden und kann so dazu beitragen, die Finanzierungskosten zu senken.
Der Baufinanzierungsvermittler Creditweb ist bester überregionaler Anbieter im großen Jahrestest für Immobilienkredite. Die Fachzeitschrift Finanztest prüfte in der Ausgabe 03/2009 das Angebot von insgesamt 89 Baufinanzierungsanbietern und ermittelte die günstigsten Angebote. Creditweb plazierte sich hervorragend bei allen Modellfällen unter den ersten Top 5 im Test als einziger überregionaller Bewerber ohne Filialnetz*.
