Debeka-Gruppe: Wachstum in allen Bereichen, Marktanteile gewonnen, Arbeitsplätze geschaffen

Wie auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens Ende Mai verlautete, konnte sich die Debeka im Jahr 2007 in schwierigen Zeiten für die Finanzdienstleistungsbranche behaupten und sogar weitere Marktanteile hinzugewinnen. Die Versicherungsunternehmen der Gruppe erreichten trotz rückläufiger Reallohneinkommen der deutschen Haushalte wieder ein solides Wachstum der Beitragseinnahmen über dem Durchschnitt der Branche. Während die Versicherungswirtschaft das Branchenwachstum mit lediglich 0,8 Prozent beziffert, konnte die Debeka mehr als dreimal so stark wachsen. Die Einnahmen der Debeka Versicherungsunternehmen stiegen 2007 um 2,9 Prozent von 7,306 auf 7,517 Milliarden Euro. Nach den bisher bekannten Daten der Branche konnte sich die Gruppe damit in der Rangfolge der zehn größten in Deutschland tätigen Versicherungskonzerne auch um eine Position verbessern und belegt nunmehr den sechsten Platz. Unter den ausschließlich deutschen Versicherungsgruppen rangiert sie sogar auf dem vierten Rang. Zusammen mit den Geldeingängen der Debeka Bausparkasse kam die Debeka 2007 auf Einnahmen in Höhe von 9,861 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme der Gruppe stieg um 7,4 Prozent auf 63,323 Milliarden Euro. Die Kapitalerträge übersprangen die Drei-Milliarden-Marke. Sie konnten um 8,7 Prozent bzw. 243 Millionen Euro auf mittlerweile 3,037 Milliarden Euro erhöht werden. Insgesamt betreut die Gruppe zwischenzeitlich mehr als sechs Millionen Kunden und rund 13 Millionen Verträge.

Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka Versicherungen, zeigte sich mit dem Ergebnis der Gruppe zufrieden. „Trotz eines wirklich schwierigen Jahres für die Versicherungs- und Bausparbranche und weiteren zusätzlichen Einschnitten im Bereich der privaten Krankenversicherung durch den Gesetzgeber ist es uns mit Kontinuität in unserem Handeln gelungen, ein stetes und solides Wachstum zu erzielen.”

Entgegen dem Trend in der Versicherungswirtschaft entwickelte sich im Unternehmen die Zahl der Arbeitsplätze. Zum Jahresende beschäftigte die Debeka-Gruppe insgesamt 14.611 Angestellte, 362 mehr als im Vorjahr. Die Ausbildungsplätze stiegen um außergewöhnliche 12,7 Prozent, von 1.254 auf 1.413. Diese Zahl stellt neben der Anzahl der Gesamtbeschäftigten für die Debeka eine Rekordmarke dar. Bei entsprechender Eignung wird auch den 159 neuen Lehrlingen nach der Ausbildung ein fester Arbeitsplatz im Angestelltenverhältnis angeboten werden. Nach Laues Aussage strebt die Debeka darüber hinaus auch für die Folgejahre einen deutlichen Personalzuwachs an. Besonders im Außendienst will man mittelfristig die Zahl der Angestellten von jetzt rund 8.300 auf 10.000 erhöhen, um auch künftig das Wachstum der Gruppe zu unterstützen.

Debeka-Bausparen: Stabiles Bestandswachstum trotz bewegter Märkte

„Die drastischen Rückgänge im Wohnungsbau und ein deutlich verschärfter Wettbewerb im Baufinanzierungsmarkt wirkten sich im vergangenen Jahr auch auf die Debeka Bausparkasse aus. Nicht zuletzt aus diesen Gründen fiel der Neuzugang an Bausparverträgen im Jahr 2007 nicht so hoch aus wie im Vorjahr. Aber die Gesellschaft konnte insgesamt ein stabiles Geschäftsergebnis erreichen und weiteres Bestandswachstum verzeichnen. Wir können daher ein zufrieden stellendes Resümee ziehen”, so Uwe Laue über die Ergebnisse der nach der Bilanzsumme viertgrößten Bausparkasse in Deutschland. Die marktbedingten Auswirkungen hätten sich vor allem beim Finanzierungsneugeschäft gezeigt. Zudem habe der von der US-Finanzkrise ausgelöste Anstieg der Refinanzierungskosten den Zinsaufwand erhöht. Laue bestätigte, dass die Debeka Bausparkasse von der Subprime-Krise ansonsten nicht betroffen sei.

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