Archiv für Juni 2008

Energiepass für Altbauten ab 1. Juli Pflicht

Montag, 30. Juni 2008

Erwerber oder Mieter von Wohnungen und Häusern, die vor 1965 erbaut wurden, bekommen jetzt transparentere Informationen über die Energieeffizienz und die damit zu erwartenden Kosten des betreffenden Gebäudes oder der Wohneinheit. Der so genannte Energieausweis ist ab 1. Juli 2008 Pflicht und muss vom Anbieter bei Vermietung oder Verkauf des Objektes angefertigt und vorgelegt werden können. Die gesetzliche Regelung hat das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 bis zu 550.000 Wohnungen pro Jahr saniert würden – so zumindest äußerte sich Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee kurz vor dem Inkrafttreten der Regelung. Die Maßnahmen könnten in diesem Zeitraum deutschlandweit zu einer Einsparung von Energiekosten in Höhe von bis zu 40 Milliarden Euro führen. Für Wohnhäuser, die nach 1965 errichtet wurden, ist der Energieausweis erst ab 2009 gesetzliche Pflicht. Zurzeit gib es den teureren Bedarfsenergieausweis sowie den günstiger zu erlangenden Verbrauchsausweis.

interhyp: Vorteile bei Anschlussfinanzierung jetzt nutzen, kostenlos Konditionen bis 2013 konservieren

Freitag, 27. Juni 2008

München/interhyp – Die inverse Zinsstrukturkurve macht es möglich: Mittels Forward-Darlehen bekommen Immobilienbesitzer Zinssicherheit zum Nulltarif sogar bis zu 60 Monate im Voraus. “Selten war die Gelegenheit für Immobilienbesitzer günstiger, sich gegen das Risiko steigender Zinsen in der Zukunft abzusichern”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.
Sicherheitsorientierte Kreditnehmer, die sich gegen das Risiko steigender Zinsen schützen möchten, haben durch Forward-Darlehen die Möglichkeit, die Konditionen für ihre Anschlussfinanzierung schon bis zu fünf Jahre vor Ende der Zinsbindung festzumachen. Üblicherweise wird dafür, abhängig von der Dauer der Wartezeit, bis zum Beginn des Anschlussvertrages ein Zinsaufschlag erhoben.

Dieser Zinsaufschlag fällt für Umschuldungskunden momentan komplett weg. “Immobilienbesitzer, deren Anschlussfinanzierung in spätestens 60 Monaten ansteht, sichern sich das heutige Zinsniveau bis in den Sommer 2013 hinein, ohne dass Mehrkosten entstehen”, erläutert Haselsteiner. “Durch die inverse Zinskurve und den damit einhergehenden Wegfall der Forward-Aufschläge bietet sich Anschlussfinanzierern eine einmalige Gelegenheit, um extrem günstig langfristige Zinssicherheit zu erwerben. Da solche Phasen immer nur ein Übergangsphänomen sind, sollten die momentanen Chancen aktiv genutzt werden.”

Solide Entwicklungen am Bausparmarkt – BKM legt Bericht über das Geschäftsjahr 2007 vor

Donnerstag, 26. Juni 2008

Mainz – Die BKM – Bausparkasse Mainz AG zeigt sich mit dem jetzt vorliegenden Ergebnis des Jahres 2007 in einer schwierigen Marktsituation verhalten zufrieden. Zwar konnten beim Bauspargeschäft die Stückzahlen des Vorjahres nicht ganz erreicht werden. Nach der Summe gerechnet, sieht sich das Unternehmen dennoch im leichten Aufwärtstrend. Besonders erfreulich war 2007 die Resonanz auf die Festgeld- und Sparbriefangebote der BKM. Auf Grund der attraktiven Konditionen konnten 5000 neue Anleger hinzugewonnen und so die Gesamteinlage auf nahezu 250 Mio. Euro erhöht werden.

Im abgeschlossenen Bauspargeschäft der BKM wurde im vergangenen Jahr bei der Summe die Ein-Milliardenschwelle nur knapp verfehlt. Insgesamt konnten 33.523 Bausparkonten neu eröffnet werden. Im Nettogeschäft wurde mit 30.194 Verträgen eine Summe von 826 Millionen Euro (-3,1 % im Vergleich zum Vorjahr) erzielt. Das weiterhin günstige Zinsniveau führte dazu, dass sich die Kunden in erster Linie für außerkollektive Darlehen oder Kombinationsprodukte zur Finanzierung ihrer Bauvorhaben entschieden. So stiegen trotz der nach wie vor rückläufigen Genehmigungszahlen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie bei Eigentumswohnungen (Veränderungen zum Vorjahr lt. Verband der privaten Bausparkassen: – 39,8 %) die Auszahlungen im außerkollektiven Geschäft im vergangenen Jahr um 5,4 % auf 314 Mio. Euro. Die von den Kunden in Anspruch genommenen Bauspardarlehen wuchsen um 5 Mio. Euro auf 58 Mio. Euro. Somit wurden insgesamt im Jahre 2007 Darlehensmittel in Höhe von 372 Mio. Euro zur Realisierung wohnwirtschaftlicher Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

Erfreulich ist, dass sich die Zuteilungssituation der BKM auch 2007 stabil darstellte. So konnten erneut alle Ansprüche der Kunden, bei denen die Voraussetzungen gegeben waren, erfüllt werden. Zugeteilt wurden insgesamt 191 Mio. Euro. Die veränderte Marktlage im Bereich der privat genutzten Immobilien spiegelt sich auch in der Zahl der verkauften Mainzer Häuser wider: Mit 80 Ausbau- und Bausatzhäusern konnte das vorjährige Ergebnis nicht ganz erreicht werden. Dagegen stieg die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien vor allem in städtischen Regionen spürbar an, so dass in diesem Bereich, hier vor allem bei Eigentumswohnungen, über die Mainzer Haus-Vertriebs GmbH 85 Immobilien verkauft werden konnten.

Neue Energiesparhäuser
Mit neu konzipierten Energiesparhäusern setzt die BKM von diesem Jahr an ganz auf reduzierten Energieverbrauch und damit auch auf eine geringere Umweltbelastung. Die Palette der Mainzer Energiesparhäuser reicht vom barrierefreien Bungalow über das für die Kleinfamilie maßgeschneiderte Einfamilienhaus bis hin zum Mehrfamilienhaus. Angeboten werden die Energiesparhäuser in Fertig- oder Massivbauweise. Beim Fertighaus kommt eine Klimawand zum Einsatz, beim Massivbau kann zwischen Holzspan-Dämmstein oder Ziegel gewählt werden. Unterschiedliche Fertigungsstufen ermöglichen Eigenleistungen, mit denen sich die Herstellungskosten senken lassen. Ausgestattet sind die Energiesparhäuser mit besonders guter Wärmedämmung, die bis zu 42 % der üblichen Heizkosten einsparen lässt.

Neue Impulse von “Wohn-Riester” erwartet
Nachdem die Eigenheimzulage zum 1.1.2006 abgeschafft worden ist, soll privates Wohneigentum den Plänen der Großen Koalition zur Folge jetzt im Rahmen der staatlich subventionierten privaten Altersvorsorge (“Wohn-Riester”) gefördert werden. Im Konkreten bedeutet dies, dass mit dem angesparten Geld aus einem Riester-Vertrag künftig auch Wohneigentum bezahlt oder abbezahlt werden darf. Das angesammelte Geld kann komplett entnommen werden, der Schritt in die eigenen vier Wände wird somit also erleichtert. Neu ist dabei vor allem die Möglichkeit für Bauherren, ein Baudarlehen gefördert zu bekommen. Vorgesehen ist hier, die Tilgungsleistungen mit Zulagen oder Steuerabschlägen zu begünstigen. Idealerweise führt dies zu einem schuldenfreien eigenen Haus bzw. zu einer schuldenfreien eigenen Wohnung, womit beide der Geld-Rente weitgehend gleichgestellt sind.

Mit der Neuregelung findet der Erwerb von Wohneigentum als Form der Altersvorsorge die gebührende offizielle Anerkennung. Allerdings ist zu befürchten, so BKM-Vorstand Peter Ulrich, “dass die Einbeziehung von Bausparen in die Riester-Förderung zu einer für die Kunden unzumutbaren Verkomplizierung führt”. Der falsche Weg sei auch, so Peter Ulrich, die vorgesehene nachgelagerte Besteuerung der Förderung: “Im Interesse unserer Kunden wünschen wir uns hier eine unbürokratische Lösung”. Ganz erhebliche Bedenken bestehen im Übrigen gegenüber den Plänen der Politik, die bewährte Bausparförderung zu beschränken. Vom kommenden Jahr an soll die Wohnungsbauprämie nur noch für wohnwirtschaftliche Maßnahmen, also für den Bau, Kauf oder die Renovierung eines Hauses oder einer Wohnung eingesetzt werden können. Zur Zeit kann der Bausparer nach einer Bindungsfrist von sieben Jahren über die Prämie frei verfügen. “Mit der Einschränkung”, so BKM-Chef Ulrich, “verliert Bausparen an Attraktivität. Vor allem junge Menschen werden durch die Prämie zum Abschluss eines Bausparvertrags, und damit ganz generell zum Sparen motiviert.” In vielen Fällen lässt sich gerade über das Bausparen mit den Vermögenswirksamen Leistungen und der Arbeitnehmersparzulage das Eigenkapital für den Einstieg in Wohneigentum erfolgreich ansparen. Im Übrigen bleibt der Sinn des Bausparens auch ohne Zweckbindung erfüllt. Denn immerhin werden, so die aktuellen Zahlen, 80 % der Bausparverträge für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet.

Die DKB hat jetzt eine Million Privatkunden

Donnerstag, 26. Juni 2008

Berlin – Auch im Jahr 2008 setzt die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ihren Wachstumskurs fort. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat jetzt mehr als eine Million Privatkunden und wächst weiter.

„Wir gewinnen jeden Monat rund 30.000 Kunden hinzu“, sagt der DKB-Vorstandsvorsitzende, Günther Troppmann, über das Privatkundengeschäft, in dem die DKB als Direktbank agiert. „Es war richtig, sich hier auf internetaffine Kunden einzustellen und standardisierte Produkte, kombiniert mit einem guten Service anzubieten.“ Auf Grundlage dieses Konzeptes hat die Bank in den vergangenen Jahren das Wachstum in dem Geschäftsfeld deutlich gesteigert.

2007 waren sowohl der Kundenbestand als auch das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt worden. Es hatten sich rund 325.000 neue Privatkunden für die DKB entschieden – ein Zuwachs wie in keinem Jahr zuvor.

Besonders nachgefragt wird das mehrfach ausgezeichnete kostenlose Internet-Konto „DKB-Cash“, mit dem es unter anderem möglich ist, über die dazugehörige VISA-Card weltweit an Geldautomaten kostenlos Bargeld abzuheben. „Darüber hinaus entwickelt sich auch das Geschäft mit Privatdarlehen und Wohnungsbauendfinanzierungen sehr positiv“, so Troppmann. „Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“

Öffentliches Übernahmeangebot von ING DIRECT für Deutschlands größten Baufinanzierungsvertrieb Interhyp

Mittwoch, 25. Juni 2008

ING DIRECT N.V. hat Mitte Mai in Frankfurt/Main bekannt gegeben, ein Übernahmeangebot für die Interhyp AG, Deutschlands größter unabhängiger Vertriebsplattform im Bereich privater Baufinanzierungen, in Höhe von 64 Euro pro Aktie unterbreiten zu wollen. Dies entspricht einem Unternehmenswert von 416 Millionen Euro. Die Gründer und Co-CEOs Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf haben sich unwiderruflich verpflichtet, ihren Anteil von 32 Prozent anzudienen.

Die Frist für das Übernahmeangebot beginnt im Juni und wird voraussichtlich vier Wochen laufen. Damit behalten die Aktionäre von Interhyp ihren Anspruch auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2007 in Höhe von 2,10 Euro pro Aktie plus einer zusätzlichen einmaligen Ausschüttung von 2,00 Euro pro Aktie, die nach der Hauptversammlung am 4. Juni 2008 ausgezahlt werden. Einschließlich dieser Dividenden entspricht das Angebot von ING Direct einer Prämie zum Schlusskurs vom Freitag in Höhe von 42 Prozent.

Dazu Dick Harryvan, Mitglied des ING Group Executive Board und CEO von ING DIRECT: „Diese Übernahme steht im Einklang mit der Strategie von ING DIRECT, ihr Angebot an einfachen Produkten in den Bereichen Sparen, Baufinanzierung, Girokonten und Anlageprodukte zu stärken und weiter auszubauen. Das Geschäftsmodell und die ausgefeilte technologische Plattform von Interhyp bieten das Potential, die Vertriebsplattformen von ING in Europa weiterzuentwickeln.“

Seit der Gründung im Jahr 1999 bietet Interhyp private Baufinanzierungen von mehr als 50 Banken an, hauptsächlich im Direktvertrieb über Telefon und Internet. Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von mehr als 5,7 Milliarden Euro und über 38.000 Darlehensverträgen im Jahr 2007 ist sie die mit Abstand größte unabhängige Vertriebsplattform für private Baufinanzierungen in Deutschland.

Die Interhyp AG ist Deutschlands führender unabhängiger Anbieter von privaten Baufinanzierungen. Und tritt in dem Sinne als unabhängige Vermittlung auf, indem eine Vielzahl von Angeboten bei verschiedenen Banken eingeholt und verglichen werden. Sämtliche wichtige Faktoren, die in jedem einzelnen Fall berücksichtigt werden müssen, werden von den Finanzexperten der Interhyp einkalkuliert. Daraus resultierend erhalten Sie ein Angebot, das hundertprozentig auf Sie zugeschnitten ist und Ihren Erfordernissen gerecht wird. Es fallen keinerlei Kosten im Voraus an, und Sie profitieren dazu noch von einem Angebot, das nicht nur günstiger, sondern auch mit geringem Aufwand verbunden ist.

Auf den professionellen und kostenlosen Service der Interhyp AG sollten Sie auf keinen Fall bei der Entscheidungsfindung Ihrer Baufinanzierung verzichten.

Der Kern des Erfolgs von Interhyp ist die offene Produktplattform, die jedem Kunden die beste Lösung bietet, und zwar völlig bankenunabhängig. ING DIRECT wird das erfolgreiche Open-Architecture Geschäftsmodell und die starke Marke von Interhyp beibehalten und das weitere Wachstum und die internationale Expansion des Unternehmens unterstützen. Der Hauptsitz von Interhyp wird in München bleiben, und die Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf werden unverändert Co-CEOs bleiben.

Auf Basis des Kaufpreises wird ein erster positiver Beitrag zum Gewinn pro Aktie der ING Group in 2009 erwartet. Der Erwerb von 100 Prozent der Interhyp-Aktien würde das überschüssige Kapital der ING Group um etwa 400 Millionen Euro verringern.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden und soll im dritten Quartal 2008 abgeschlossen sein.

ING Group
ING ist ein weltweiter Finanzdienstleister niederländischer Herkunft mit mehr als 125.000 Mitarbeitern, der Banking-, Investment-, Lebensversicherungs- und Altersvorsorgedienstleistungen für mehr als 75 Millionen Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden in mehr als 50 Ländern anbietet.

ING DIRECT
ING DIRECT ist die weltweit führende Direktbank mit einem schlanken Angebot einfacher Finanzprodukte in den Bereichen Sparen, Baufinanzierung, Girokonten und Anlageprodukte, hauptsächlich im Direktvertrieb. ING DIRECT wurde im April 1997 in Kanada gegründet und hat seitdem erfolgreiche Geschäftstätigkeiten in Spanien, Australien, Frankreich, den USA, Italien, Deutschland, Großbritannien und Österreich entwickelt. Das Ziel von ING DIRECT ist es, durch Stärkung der Kernprodukte und geografische Ausdehnung die weltweit beliebteste Verbraucherbank zu werden. Sie ist schon immer eine der weltweit am schnellsten wachsenden Banken gewesen und ist in allen Märkten, in denen sie vertreten ist, in führenden Positionen. Die Client Retail Balance von ING DIRECT betrug Ende März 2008 insgesamt 307 Milliarden Euro bei einer Gesamtzahl von 21 Millionen Kunden weltweit.

Interhyp
Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,7 Milliarden Euro in 2007 ist die Interhyp AG der größte unabhängige Anbieter privater Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt aus über 50 Banken, Versicherungen und Bausparkassen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 17 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Debeka-Gruppe: Wachstum in allen Bereichen, Marktanteile gewonnen, Arbeitsplätze geschaffen

Mittwoch, 25. Juni 2008

Wie auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens Ende Mai verlautete, konnte sich die Debeka im Jahr 2007 in schwierigen Zeiten für die Finanzdienstleistungsbranche behaupten und sogar weitere Marktanteile hinzugewinnen. Die Versicherungsunternehmen der Gruppe erreichten trotz rückläufiger Reallohneinkommen der deutschen Haushalte wieder ein solides Wachstum der Beitragseinnahmen über dem Durchschnitt der Branche. Während die Versicherungswirtschaft das Branchenwachstum mit lediglich 0,8 Prozent beziffert, konnte die Debeka mehr als dreimal so stark wachsen. Die Einnahmen der Debeka Versicherungsunternehmen stiegen 2007 um 2,9 Prozent von 7,306 auf 7,517 Milliarden Euro. Nach den bisher bekannten Daten der Branche konnte sich die Gruppe damit in der Rangfolge der zehn größten in Deutschland tätigen Versicherungskonzerne auch um eine Position verbessern und belegt nunmehr den sechsten Platz. Unter den ausschließlich deutschen Versicherungsgruppen rangiert sie sogar auf dem vierten Rang. Zusammen mit den Geldeingängen der Debeka Bausparkasse kam die Debeka 2007 auf Einnahmen in Höhe von 9,861 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme der Gruppe stieg um 7,4 Prozent auf 63,323 Milliarden Euro. Die Kapitalerträge übersprangen die Drei-Milliarden-Marke. Sie konnten um 8,7 Prozent bzw. 243 Millionen Euro auf mittlerweile 3,037 Milliarden Euro erhöht werden. Insgesamt betreut die Gruppe zwischenzeitlich mehr als sechs Millionen Kunden und rund 13 Millionen Verträge.

Uwe Laue, Vorstandsvorsitzender der Debeka Versicherungen, zeigte sich mit dem Ergebnis der Gruppe zufrieden. „Trotz eines wirklich schwierigen Jahres für die Versicherungs- und Bausparbranche und weiteren zusätzlichen Einschnitten im Bereich der privaten Krankenversicherung durch den Gesetzgeber ist es uns mit Kontinuität in unserem Handeln gelungen, ein stetes und solides Wachstum zu erzielen.”

Entgegen dem Trend in der Versicherungswirtschaft entwickelte sich im Unternehmen die Zahl der Arbeitsplätze. Zum Jahresende beschäftigte die Debeka-Gruppe insgesamt 14.611 Angestellte, 362 mehr als im Vorjahr. Die Ausbildungsplätze stiegen um außergewöhnliche 12,7 Prozent, von 1.254 auf 1.413. Diese Zahl stellt neben der Anzahl der Gesamtbeschäftigten für die Debeka eine Rekordmarke dar. Bei entsprechender Eignung wird auch den 159 neuen Lehrlingen nach der Ausbildung ein fester Arbeitsplatz im Angestelltenverhältnis angeboten werden. Nach Laues Aussage strebt die Debeka darüber hinaus auch für die Folgejahre einen deutlichen Personalzuwachs an. Besonders im Außendienst will man mittelfristig die Zahl der Angestellten von jetzt rund 8.300 auf 10.000 erhöhen, um auch künftig das Wachstum der Gruppe zu unterstützen.

Debeka-Bausparen: Stabiles Bestandswachstum trotz bewegter Märkte

„Die drastischen Rückgänge im Wohnungsbau und ein deutlich verschärfter Wettbewerb im Baufinanzierungsmarkt wirkten sich im vergangenen Jahr auch auf die Debeka Bausparkasse aus. Nicht zuletzt aus diesen Gründen fiel der Neuzugang an Bausparverträgen im Jahr 2007 nicht so hoch aus wie im Vorjahr. Aber die Gesellschaft konnte insgesamt ein stabiles Geschäftsergebnis erreichen und weiteres Bestandswachstum verzeichnen. Wir können daher ein zufrieden stellendes Resümee ziehen”, so Uwe Laue über die Ergebnisse der nach der Bilanzsumme viertgrößten Bausparkasse in Deutschland. Die marktbedingten Auswirkungen hätten sich vor allem beim Finanzierungsneugeschäft gezeigt. Zudem habe der von der US-Finanzkrise ausgelöste Anstieg der Refinanzierungskosten den Zinsaufwand erhöht. Laue bestätigte, dass die Debeka Bausparkasse von der Subprime-Krise ansonsten nicht betroffen sei.

Energieausweise sind keine Garantie

Mittwoch, 25. Juni 2008

Mit den Angaben im neuen Energieausweis können Verkäufer von Haus- oder Wohneigentum nicht in Haftung genommen werden. Der “Informationsdienst Notar und Recht” erläutert dazu: Der Verkäufer garantiert mit dem Ausweis weder die Richtigkeit der Verbrauchswerte noch verspricht er eine bestimmte, energetische Beschaffenheit des Objektes. Die Verbrauchswert-Angaben dienen vorrangig der Information und nicht der Haftung. Nur der Aussteller bürgt für die Richtigkeit der Werte, wobei der “Schwankungsbereich” der angegebenen Werte sehr groß sein kann. Wer mehr Sicherheit will, muss im Kaufvertrag sowohl die Angaben im Energieausweis als auch eine Verkäufer-Gewährleistung vereinbaren. Verkäufern sei dies aber nicht zu empfehlen, denn als Laien können sie die Richtigkeit der Angaben nur bedingt überprüfen. Ein Energieausweis für alte Gebäude ist ab 1. Juli 2008 vorgeschrieben. Für Gebäude mit jüngerem Baujahr und modernerem Energiestandard müssen erst 2009 die Angaben für Käufer oder Mieter vorliegen.

Gerichtsurteil: Gewährleistung gilt auch für „Schwarzarbeit“

Mittwoch, 25. Juni 2008

Wie die Medien mehrfach berichteten, können Bauherrn und Eigentümer auch gegenüber „schwarz“ beauftragten Firmen und Personen ihre Gewährleistungsansprüche geltend machen, wenn die Arbeiten mangelhaft ausgeführt wurden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gab zwei Hauseigentümern Recht, die in einem Fall einen Handwerker, und im anderen Fall einen Ingenieur mit Vermessungsarbeiten beauftragt und nach jeweils fehlerhafter Arbeit auf Schadenersatz verklagt hatten. Die Beklagten hatten ihre Gewährleistungspflicht wegen der gesetzeswidrigen Beauftragungen zunächst zurückgewiesen. Das BGH dagegen bestätigte die Ansprüche der Bauherrn. (BGH-Urteil vom 24.4.2008, VII ZR 42/07, 140/07)

Weitere Hinweise für Bauherrn und Eigentümer im Ratgeber

Das erste TÜV SÜD-Zertifikat „BeratungsQualität“ für Baufinanzierungsanbieter ging an Creditweb

Mittwoch, 25. Juni 2008

Wiesbaden – Verbraucher legen gerade bei Finanzprodukten großen Wert auf unabhängige Qualitätstests. Ganz besonders, wenn sie diese Geschäfte online oder telefonisch abschließen. Creditweb wurde im Februar 2008 als erster Baufinanzierungsanbieter in Deutschland durch die TÜV SÜD Management Service GmbH hinsichtlich seiner „BeratungsQualität“ zertifiziert.

Oberstes Ziel von TÜV SÜD ist es, dem Verbraucher bei der Auswahl zuverlässiger Dienstleister zu helfen. Wer die TÜV SÜD-Plakette „BeratungsQualität“ tragen darf, hat in umfangreichen Tests bewiesen, dass er Empfehlungen auf Basis sachlicher Fakten ausspricht. Empfehlungen, die sich primär an der Lebenssituation und den Bedürfnissen des Kunden orientieren. „Hohe Kundenzufriedenheit ist Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung; wir wollen nicht nur Preisführer, sondern auch Qualitätsführer sein. Das Renommee von TÜV SÜD hilft uns dabei, unseren Qualitätsanspruch zu verdeutlichen“, begründet Robert Bauer, B2C-Geschäftsführer der Creditweb Deutschland GmbH, die Entscheidung, sich durch das Prüfinstitut zertifizieren zu lassen.

TÜV SÜD arbeitet als einziges Prüfinstitut in Deutschland mit einem vierteiligen Prüfmethoden-Mix. Dabei wird die Beratungsleistung des Unternehmens vom Erstkontakt bis zur Nachbetreuung nach Vertragsabschluss unter die Lupe genommen. Im Rahmen des Prüfungsverfahrens bewerten die TÜV SÜD-Experten das Management des Beratungsprozesses und dessen Wirksamkeit hinsichtlich der Kundenbetreuung. Darüber hinaus wird die Einhaltung dieser Kriterien über branchenspezifische Fragelisten, durch so genannte Mystery Analysen, eine Analyse vor Ort und einer Kundenbefragung geprüft.

„Bei Creditweb fiel uns besonders positiv auf, dass durch die Unterstützung eines ausgezeichneten EDV-Tools ein transparenter und auf hohem Niveau standardisierter Beratungsprozess sichergestellt wird. Nachdem alle für die Beratung relevanten Unterlagen eingereicht wurden, erfolgte eine individuelle Beratung, wobei die private und finanzielle Situation des Kunden im Vordergrund steht. Hierfür stellt Creditweb hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter bereit“, berichtet Produktmanager Michael Brandmaier von der TÜV SÜD Management Service GmbH.

Hier finden Sie Finanzierungsangebote von creditweb

Immobilienpreise für Mieten und Wohneigentum in Dresden und Leipzig steigen bis 2016

Mittwoch, 25. Juni 2008

Nach einer Einschätzung im April 2008 des Bundesverbandes Freier Immobilien und Wohnungsunternehmen (BFW) werden die Immobilienpreise bei Mietwohnungen im Neubau bis 2016 von durchschnittlich 5,80 auf bis zu 7,50 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Dresden und Leipzig wachsen. Auch bei gut sanierten Altbauten weisen die Mietpreis-Prognosen eine Steigerung aus. Die Preise für Wohneigentum werden sich langfristig erhöhen. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen soll sich in Leipzig von 1.400 auf 1.510 Euro und in Dresden von 1.800 auf 2.200 Euro erhöhen.

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