News / Fachartikel - Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen

Willkommen im News-Center von Immokredit24.com - dem Portal für Baufinanzierung und Kredite

Hier erscheinen aktuelle Nachrichten, ausgewählte Fachbeiträge und ergänzende Kommentare zu den Themenschwerpunkten Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich interessante Beiträge rund um die Baufinanzierung und den Eigenheimbau.

Sind Sofortkredite für die Baufinanzierung geeignet?

Mittwoch, 22. Februar 2012 10:15

Für manchen Immobilieninteressenten mag es derzeit interessant erscheinen, statt einer langjährigen und nebenkostenintensiven Immobilienfinanzierung eine Finanzierung über einen schneller und einfacher zu erhaltenden Sofortkredit (z.B. über Internet) zu realisieren. Diese Sofortkredite liegen zwar in den Nominalzinsen über den Zinsen von z.B. Annuitätendarlehen, doch wenn nur eine überschaubare Darlehenssumme notwendig ist, die zudem durch ein relativ hohes und sicheres Einkommen zurückgeführt werden kann, kann ein Sofortkredit auch Vorteile haben:

- Keine Notar- und Grundbuchkosten
- In der Regel keine Bearbeitungsgebühren
- Keine Kontoführungskosten
- Schnellere Entschuldung

Damit ein sinnvoller Vergleich durchgeführt werden kann, sollten – gerade bei kleineren Darlehenssummen unter 50.000 Euro – sowohl reguläre Immobilienfinanzierungen als auch Sofortdarlehensangebote verglichen werden. Dies freilich unter Berücksichtigung ALLER entstehenden Kosten, also z.B. auch den Notargebühren bei einem hypothekenbesicherten Darlehen.

Schwierig wird der Kredit Vergleich mit einem variablen Immobiliendarlehen, bei dem der Zins in regelmäßigen Abständen dem Marktzins angepasst wird. Hier kann man derzeit nur von einem ähnlichen Zins wie er aktuell an den Märkten herrscht, ausgehen. Dadurch wird die Rechnung zwar ungenau, man erhält aber einen Richtwert, um besser entscheiden zu können, ob sich die Entscheidung für einen Sofortkredit lohnt. Grundsätzlich empfiehlt sich der Vergleich im Internet mit einem Kreditrechner, da hier schneller die Kosten verglichen werden können.

Dr. Klein gibt Gas!

Montag, 20. Februar 2012 15:07

Lübeck, 20. Januar 2011: Die Strategie des Lübecker Finanzdienstleisters Dr. Klein ging 2010 auf der ganzen Linie auf: So konnte das Unternehmen seine Profitabilität steigern, die Abschlussvolumina aller Produktsparten erhöhen und die geplante Markenzusammenführung in Rekordzeit umsetzen.

Die Dr. Klein & Co. AG, das Lübecker Traditionsunternehmen, konnte im Jahr 2010 in allen Bereichen wachsen. Bundesweit wurden rund 5 Prozent neue Filialen eröffnet. Damit ist Dr. Klein mit 184 Filialen in Deutschland flächendeckend präsent. Demgegenüber erhöhte sich die Anzahl der Berater um 40 Prozent auf 544 Spezialisten. Dieses Ergebnis entspricht der gewählten Strategie, denn „mit dem überproportional starken Beraterwachstum konnten wir wie geplant die Profitabilität der einzelnen Filialen deutlich steigern“, erklärt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher von Dr. Klein.

Hervorzuheben ist dabei das Wachstum im vermittelten Baufinanzierungsvolumen. Nach stabiler Entwicklung im Vorjahr steigerte der Finanzdienstleister das Volumen der abgeschlossenen Baufinanzierungen in 2010 um 38 Prozent. Aber auch die Volumina der verschiedenen Versicherungsprodukte verzeichnen durchwegs Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. So erhöhte sich das Volumen bei den Krankenversicherungen um 12 Prozent, bei den Sachversicherungen um 24 Prozent und bei den Lebensversicherungen um 42 Prozent. Neben der erfolgreichen Verstriebsstrategie führten die Veränderungen am Finanzmarkt zusätzlich zu dem guten Ergebnis. „Viele Kunden sind aktuell sehr sensibilisiert und prüfen genau, bei wem sie sich beraten lassen“, sagt Gawarecki. Hierbei schätzten die Kunden an Dr. Klein nicht nur die langjährige Erfahrung sondern vor allem die Unabhängigkeit von einzelnen Produktgebern, meint Gawarecki und fügt an: „Dass Qualität momentan höchste Priorität hat, kommt uns sehr zu Gute. Denn die Marke Dr. Klein steht seit jeher für vertrauensvolle und ganzheitliche Beratung.“

Im September 2010 gab das Unternehmen bekannt, dass die Berater von Dr. Klein und die Baufinanzierungsspezialisten der Freie Hypo GmbH künftig unter der gemeinsamen Marke Dr. Klein tätig sein werden. In Zuge dessen werden die beiden Gesellschaften verschmolzen. Zudem werden zum 1. Februar 2011 alle Werbemittel sowie der Außenauftritt auf die Marke Dr. Klein ausgerichtet. Eine neue und auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Webseite begleitet die Markenzusammenführung. Neben einer verbesserten Nutzerführung und vielen informativen Produktseiten unterstreichen die einzelnen Profile der Spezialisten den direkten, vertrauensvollen und individuellen Charakter des Beratungsansatzes von Dr. Klein.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Günstige Hausfinanzierung mittels Hauskredit-Vergleich finden

Montag, 20. Februar 2012 13:32

Für das Auffinden eines möglichst günstig konditionierten Kredites für eine Hausfinanzierung müssen neben der genauen Klärung der Darlehenssumme und der Finanzierungsform auch Vergleiche von verschiedenen Anbietern durchgeführt werden. Sind die notwendigen Eckdaten (neben der Darlehenssumme beispielsweise auch Tilgungssatz, Laufzeit, Flexibilisierungsoptionen – jeweils passend zu den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen) eruiert, muss eine Anfrage an möglichst viele mögliche Kreditgeber gestartet werden.

Je mehr Einzelheiten bereits bei der Anfrage zum gewünschten Hauskredit angegeben werden, umso einfacher wird der darauffolgende Hauskredit Vergleich. In den meisten Fällen bieten dabei Direktbanken bessere Konditionen als die Hausbank, da hier auf ein Filialnetz und teure Kundenberater an mehreren Orten verzichtet wird. Beachtet werden sollte, dass selbst kleinere Unterschiede (sei es im Zinssatz oder bei den Möglichkeiten zur Sondertilgung etc.) bereits große Unterschiede in der gesamten finanziellen Belastung ausmachen können. Dies resultiert aus den relativ großen Darlehenssummen und den langen Laufzeiten (zwischen 5 und ca. 30 Jahren) bei Hausfinanzierungen.

Will der Kreditnehmer eine möglichst sichere Planung, sollte ein Annuitätendarlehen mit Sollzinsbindung über eine bestimmte Laufzeit präferiert werden, da hier immer gleich hohe Raten abgezahlt werden. Überlegen sollte sich der Kreditnehmer auch, ob er eine zusätzliche (ggf. kombinierte) Lebensversicherung (zumindest eine Risiko-Lebensversicherung zur Absicherung des Todesfalles) abschließt, um die finanziellen Folgen für die Familie zu lindern.

Sondertilgung: Extrageld vom Chef clever anlegen

Donnerstag, 16. Februar 2012 16:06

(München, 14. Februar 2012) In den ersten Monaten des Jahres bekommen viele Arbeitnehmer Leistungsprämien von ihrem Arbeitgeber. Immobilienbesitzer sollten prüfen, ob sie solche größeren Geldbeträge zur Sondertilgung ihres Baukredits verwenden können. Sondertilgungen sind eine clevere Form der Geldanlage. Denn die Zinsersparnis durchs Tilgen eines bestehenden Baukredits ist meist deutlich höher als der Zinsertrag fürs Tages- oder Festgeld“,  sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Wer könne, solle die Sondertilgungsoption frühzeitig nutzen. Damit wird der Kreditanteil sofort reduziert, der Tilgungsanteil steigt und der Darlehensnehmer wird noch schneller schuldenfrei. 

Mehr als zwei Drittel aller Kreditnehmer haben eine Sondertilgungsoption in ihrer Immobilienfinanzierung vereinbart. Ob und in welcher Höhe die Sondertilgung möglich ist, zeigt ein Blick in den Darlehensvertrag. “Wer außerplanmäßig tilgen kann und eine Sonderzahlung – etwa vom Arbeitgeber – bekommt, sollte diese Möglichkeit unbedingt wahrnehmen”, rät Goris.

Dass viele Immobilienbesitzer dazu in der Lage sind, zeigen aktuelle Studien wie z.B. die der Managementberatung Kienbaum: Drei Viertel der kaufmännischen Fachkräfte und mehr als sechzig Prozent der Ingenieure erhalten Sonderzahlungen. Im Marketing und Vertrieb ist der Anteil sogar noch höher. Variable Vergütungssysteme sind also auf dem Vormarsch. Üblicherweise werden solche Prämien in den ersten Monaten des Jahres ausgezahlt.

Dass die Nutzung des Geldes für eine Sondertilgung sinnvoll ist, zeigt schon ein einfacher Zinsvergleich: Für einen bestehenden Baukredit zahlen Immobilienbesitzer meist 4 Prozent im Jahr und mehr. Für Tages- oder Festgeld bekommen Sparer aktuell meist nicht mehr als zwei Prozent. Sie sparen also durchs Tilgen mehr Zinsen ein als sie durchs Sparen bekommen.

Außerdem hat der sogenannte Zinseszinseffekt bei der Tilgung des Kredits einen enormen Effekt. Michiel Goris gibt ein Beispiel: “Wer im Sommer 2008 einen Kredit über 200.000 Euro zu 5 Prozent aufgenommen hat und jetzt 10.000 Euro außerplanmäßig tilgt, hat am Ende der Zinsbindung im Jahr 2018 eine um rund 13.770 Euro niedrigere Restschuld als ohne Sondertilgung und  zahlt bis dahin 3.770 Euro weniger an Zinsen.” Die geringere Restschuld bringt auch einen großen Zeitvorteil: Bei gleichbleibendem Zinssatz ist der Eigenheimbesitzer zwei Jahre eher schuldenfrei.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Sondertilgung. “Je früher, desto besser”, empfiehlt Goris. In dem genannten Bespiel heißt das: Wenn der Darlehensnehmer erst im Dezember tilgt, hat er eine um 560 Euro höhere Restschuld als bei der Sondertilgung im Februar – und er ist erst einen Monat später schuldenfrei. Für alle, die den Effekt der Sondertilgung für ihre Finanzierung kalkulieren wollen, hält Interhyp unter  www.interhyp.de/tilgungsrechner einen Rechner bereit.

Sind Restschuldversicherungen ein notwendiges Übel?

Mittwoch, 15. Februar 2012 17:07

Zur Absicherung gegen Kreditausfälle zählen für Kreditinstitute in jedem Fall ein Abruf der SCHUFA-Daten sowie Einblicke in die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Kreditnehmers (z.B. über die Gehaltsabrechnung). Darüber hinaus verlangen einige Anbieter auch immer wieder den Abschluss einer RSV (Restschuldversicherung) vom Darlehensnehmer. Im Zuge der aktuell allgemein strenger werdenden Prüfungen für Kreditgewährungen kann unter Umständen mit einer Zunahme derartiger Zusatzproduktverpflichtungen gerechnet werden. Eine RSV deckt dabei Zahlungsausfälle z.B. durch den Verlust des Arbeitsplatzes ab. Allerdings sind diese Versicherungen nicht nur an gewisse Voraussetzungen gebunden und zahlen auch nur eine bestimmte Zeit lang, sondern sie sind in erster Linie teuer für den Kreditnehmer.

Gerade kleinere und mittlere Darlehen werden dadurch überproportional verteuert, obwohl die Rückzahlungssummen vergleichsweise niedrig sind. In jedem Fall sollte sich der Kreditinteressent nach alternativen Angeboten umschauen, die ggf. ohne den Abschluss einer RSV auskommen. Wird dennoch eine RSV abgeschlossen, sollten die Konditionen sehr genau studiert werden. So gibt es durchaus Fälle, wo der Kreditnehmer zwar die versicherte Person ist, nicht aber Versicherungsnehmer. So kann die RSV vom Kreditnehmer nicht gekündigt werden. Ebenfalls stark unterschiedlich sind die Aufschläge, die für eine solche Versicherung gezahlt werden müssen. Als bessere Methode zur Absicherung solcher Risiken haben sich zudem Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. Lebensversicherungen bewährt.

Interhyp steigert Finanzierungsvolumen um 10 Prozent auf neuen Rekordwert von 7,6 Milliarden Euro

Montag, 13. Februar 2012 10:52

(München, 9. Februar 2012) Auch 2011 hat die Interhyp AG, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, ihre Spitzenposition weiter ausgebaut: Mit einem erfolgreich platzierten Finanzierungsvolumen von 7,6 Milliarden Euro erreichte Interhyp nach 6,9 Milliarden Euro im Vorjahr einen neuen Rekordwert. Dies entspricht 46.304 abgeschlossenen Finanzierungen. Damit erhöhte sich in einem insgesamt deutlich gewachsenen Gesamtmarkt von 192 Milliarden Euro Neugeschäft (Quelle: Deutsche Bundesbank) der Marktanteil für das Gesamtjahr auf knapp vier Prozent (exakter 12-Monatsschnitt: 3,93%). Im zweiten Halbjahr hat Interhyp mit einem Marktanteil von 4,14 Prozent sogar die 4-Prozent-Marke deutlich durchbrochen.

Michiel Goris, Vorsitzender des Vorstands der Interhyp AG, kommentiert diesen neuerlichen Rekord: “Mit unserer Dienstleistung — kompetente und vielfach ausgezeichnete Beratung, Vergleich von über 300 Darlehensgebern und beste Konditionen — überzeugen wir Tag für Tag immer mehr Kunden.”

Er ergänzt: “Bei immer mehr Verbrauchern setzt sich die Erkenntnis durch, dass sich für die Finanzierung der eigenen Immobilie der Weg zu einem Partner wie Interhyp lohnt und hilft, sich viele Banktermine zu ersparen. Dass wir dabei exzellente Beratungsqualität bieten und wirklich passgenaue Finanzierungskonzepte entwickeln, überrascht auch 12 Jahre nach Gründung noch immer viele Kunden sehr positiv. Mit dem Ausbau unserer Standorte auf derzeit 32 können unsere Kunden diese Erfahrung in immer mehr deutschen Städten auch persönlich und vor Ort machen.”

» Baufinanzierungsvermittler Interhyp

Kombination aus Bankdarlehen und KfW-Kredit: Energieeffizientes Bauen

Freitag, 10. Februar 2012 11:51

Energieeffizient BauenDerzeit sind die Konditionen für eine Immobilienfinanzierung ausgesprochen günstig. Trotzdem kann es sich lohnen, verbilligte Darlehen oder Förderzuschüsse durch den Bau eines KfW-Effizienzhauses oder die energetische Sanierung zu beantragen. Je höher die Energieeffizienz (der sog. „energetische Standard“) ist, umso mehr Fördermittel können z.B. bei der staatlichen KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt werden.

Dabei ist die häufigste Variante, den Förderkredit über die Hausbank zu beantragen und diesen dann mit dem Bankdarlehen zu kombinieren. Die KfW beginnt dabei bereits mit abgestuften Förderungen ab 30 % Energieeinsparung durch entsprechende Maßnahmen als bei einem vergleichbaren Neubau ohne diese Maßnahmen. So können bis zu 50.000 Euro als Förderkredit beantragt werden, bei Effizienzhäusern nach KfW-Standard 55 oder besser bzw. Passivhäuser ggf. sogar noch weitere Förderungen. Weitere Fördermöglichkeiten nach dem Wohneigentumsprogramm oder aus den Programmen Erneuerbare Energien (z.B. Photovoltaik) oder Barrierefreies Wohnen können ggf. sogar kombiniert werden.

Nach der Klärung von Förderansprüchen kann durch einen Darlehensvergleich bei verschiedenen Kreditinstituten für den notwendigen Restdarlehensbetrag ein insgesamt sehr günstiges Gesamtkreditpaket geschnürt werden, was so seit vielen Jahren wegen der aktuell niedrigen Zinssituation nicht möglich war. Es lohnt sich daher jetzt besonders, die Möglichkeiten zu prüfen und sich am besten an einen unabhängigen Finanzierungsberater oder an ein entsprechendes Fachportal im Internet zu wenden.

Baufinanzierung: Volltilgerdarlehen sind durch das derzeitige Zinstief hochattraktiv

Donnerstag, 09. Februar 2012 13:07

Volltilgungsdarlehen(Berlin, 09.02.2012) Neben dem klassischen Annuitätendarlehen mit jährlicher Tilgungssatzvorgabe existieren einige weitere Darlehensformen für eine Immobilienfinanzierung. Unter den Varianten des Annuitätendarlehens befindet sich dabei auch eine derzeit sehr attraktive – weil überaus zinsgünstige – Form: Das Volltilgerdarlehen. Die Banken bieten solche Volltilgerdarlehen mit besonders attraktiven Zinssätzen an, da diese wegen der vollständigen Tilgung während der Laufzeit äußerst gut kalkulierbar sind. Das aktuelle Zinstief ermöglicht so Konditionen für Volltilgerdarlehen, die trotz der relativ hohen Tilgungsleistungen bei langfristiger Durchschnittsbetrachtung kaum Mehrbelastungen für den Kreditnehmer im Vergleich zum herkömmlichen Annuitätendarlehen (mit z.B. 1% Tilgung p.a.) darstellen.

Was kennzeichnet ein Volltilgerdarlehen?

Das Volltilgerdarlehen ist prinzipiell mit dem Annuitätendarlehen vergleichbar, denn die Rückzahlung wird ebenso in Annuitäten, also in immer gleichhohen Raten, die sich jedoch aus unterschiedlich hohen Zins- und Tilgungsanteilen zusammensetzen, vorgenommen. Der Unterschied liegt in der Berechnung der Tilgungsleistung: Beim Volltilgerdarlehen wird kein jährlicher Tilgungssatz, sondern ein Zeitraum (die Laufzeit) bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens vorgegeben. Hieraus errechnet sich dann die jeweilige Tilgungsleistung. Das bedeutet, dass eine kürzere Laufzeit auch eine vergleichsweise hohe Tilgungsbelastung mit sich bringt – dafür hat der Darlehensnehmer am Ende der Laufzeit das Darlehen vollständig zurückgeführt und muss sich nicht um eine Anschlussfinanzierung kümmern. In der Regel sind während der Laufzeit keine Sondertilgungen möglich. Für die Kalkulationssicherheit und die relativ zügige Rückführung des Darlehens „belohnt“ das Kreditinstitut den Kreditnehmer mit sehr günstigen Zinskonditionen, die über die gesamte Laufzeit fest vereinbart werden. So kann sich der Darlehensnehmer auch vor steigenden Zinsen schützen. Im Gegensatz zu anderen möglichen Darlehensformen der Immobilienfinanzierung (z.B. Annuitätendarlehen, Konstantdarlehen oder Bausparsofortdarlehen usw.) ist ein Volltilgerdarlehen durch eine deutlich geringere finanzielle Gesamtbelastung gekennzeichnet.

Aktuell bieten Volltilgerdarlehen ein sehr hohes Einsparpotenzial

Die hohe Tilgungsleistung bedingt spürbare Zinsrabatte – in Zeiten generell niedriger Zinsen wie aktuell sinkt die Zinsbelastung somit rapide. Früher galten Volltilgerdarlehen eher nur für Einkommensgruppen mit hohem Einkommen als empfehlenswert. Dies war bedingt durch die Zinskosten und eine hohe Tilgungsleistung, was insgesamt zu einer recht hohen monatlichen Rückzahlungsbelastung führte. Doch zum aktuellen Zeitpunkt sind die erzielbaren Zinskonditionen bei Volltilgerdarlehen so gering, dass die erhöhte Tilgungsleistung weniger ins Gewicht fällt – und das führt dazu, dass mittlerweile auch mittlere Einkommen vom Einsparpotenzial profitieren können. Durch die erhöhte Tilgungsleistung werden somit eine schnellere Schuldenfreiheit und eine geringere finanzielle Gesamtbelastung erzielt. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Annuitätendarlehen kann da schnell zu einer Ersparnis von mehreren tausend Euro führen.

Worauf sollte geachtet werden?

Wer zu einem vorher genau festgelegten Termin in einer schuldenfreien Immobilie wohnen möchte und ein festes, regelmäßiges und ausreichendes Einkommen erzielt, ist mit einem Volltilgerdarlehen gut beraten. Dies kann auch für Anschlussfinanzierungen interessant sein. Wer hingegen auf die monatliche Gesamtbelastung achten muss und keinen finanziellen Rückhalt für unvorhergesehene Ausgaben hat, sollte eher über ein Annuitätendarlehen nachdenken, auch wenn die finanzielle Gesamtbelastung für Volltilgerdarlehen aktuell stark gesunken ist. Um Sicherheit bei der Entscheidungsfindung zu erlangen, sollte der Interessent sich unabhängig beraten lassen. Dies ist z.B. im Internet bei www.immokredit24.com kostenlos möglich.

Fazit

Das aktuelle Zinsumfeld befindet sich auf sehr niedrigem Niveau und lässt Volltilgerdarlehen auch für mittlere Einkommen sehr attraktiv erscheinen. Die exakte Planbarkeit, die Schuldenfreiheit nach relativ kurzer Laufzeit und die sehr geringen Zinskosten sind Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind. Ein genaues Nachrechnen kann sich lohnen – wer allein nicht weiterkommt, kann sich effektiv z.B. im Internet bei www.immokredit24.com informieren und im Bedarfsfall auch beraten lassen. Die finanzielle Gesamtbelastung für eine Immobilienfinanzierung mittels Volltilgerdarlehen war selten so gering wie momentan.

Weitere Informationen

» Volltilgerdarlehen
» Volltilgerdarlehen Beispielrechnung

Bildquelle:  © fotomek – Fotolia.com

Einfluss der Inflationsrate auf Immobilienfinanzierungen

Mittwoch, 08. Februar 2012 09:56

Die Verbraucherpreise steigen seit Beginn der Euro-Krise stetig. Die EZB kann derzeit kaum Gegenmaßnahmen ergreifen, da die Zinsen zur Steigerung der Wirtschaftstätigkeit niedrig gehalten werden müssen. Mittlerweile wird wegen der enormen Staatsverschuldungen in Europa über ein Anwerfen der Notenbankpresse diskutiert. Die aktuelle jährliche Inflationsrate liegt bei 3,0 % – das selbst auferlegte Stabilitätskriterium für den Bereich der EZB liegt jedoch bei nur etwa 2,0 %. Der Konsens vieler Politiker ist darauf ausgerichtet, zunächst die Gefährdungen des Zusammenhalts der europäischen Währungsunion zu minimieren und das Vertrauen in den europäischen Wirtschaftsraum zu stärken – dafür würde auch eine noch höhere Inflationsrate akzeptiert.

Eine entsprechende Entwicklung ist zu erwarten. Was bedeutet dies für die Immobilienfinanzierung? Die gute Nachricht ist, dass die niedrigen Zinsen eine Finanzierung zunächst augenscheinlich günstig machen, weil die Banken attraktive Zinskonditionen stellen können. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Die Unsicherheiten führen zu einer Flucht in Substanzwerte, was im Zusammenspiel mit immer teureren Preisen für Energie-, Benzin- und Materialkosten zu merklich höheren Immobilienpreisen führt. Auch sind die Banken mittlerweile vorsichtiger bei der Kreditvergabe geworden. Die Mieten steigen nicht im gleichen Verhältnis wie die Reallöhne, was zu einer Kostenspirale führt, die vielen Menschen nicht klar ist: Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen steigt und führt damit auch ohne Leitzinserhöhungen zu teureren Krediten.

Alt-Bausparverträge werden bankseitig immer öfter gekündigt

Dienstag, 07. Februar 2012 12:36

Viele Bausparer, die schon lange laufende Verträge besparen, werden aktuell von Seiten ihrer Bausparkasse gekündigt. Mittlerweile ist dieses Vorgehen kein Einzelfall mehr, sondern tritt angesichts der schon lange währenden Zinstiefphase als logische Folge auf. So wurden schon immer nicht nur Bausparverträge abgeschlossen, die eine Darlehensauszahlung zum Ziel hatten. Viele Sparer haben sich mittels eines Bausparvertrages einfach nur etwas Kapital zurückgelegt und ließen dieses verzinsen und haben ggf. zusätzliche staatliche Leistungen (z.B. Wohnungsbauprämie und Vermögenswirksame Leistungen) erhalten. Die damit verbundenen Konditionen sind gerade bei Altverträgen im Vergleich zu heute möglichen Guthabenverzinsungen extrem attraktiv.

Wer gar keinen Kredit möchte und den Vertrag einfach weiter laufen lässt, erzielt so Renditen, die weit über den aktuell möglichen Erträgen liegen. Die Bausparkassen, denen dies natürlich ein Dorn im Auge ist, kündigen in vielen Fällen dann, wenn das Guthaben die vereinbarte Bausparsumme überschreitet. Die Begründung ist dann, dass ein Kredit als „eigentlicher Zweck eines Bausparvertrages“ mit dem betreffenden Vertrag nicht mehr möglich ist. Mangels Alternativen am Markt führt dies noch immer zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Sparern und Bausparkassen.

Doch hier hilft alles Auflehnen nichts:

Durch in der Vergangenheit ergangene Urteile sowie durch Stellungnahmen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ist klar, dass Bausparverträge, deren angesammeltes Guthaben die Bausparsumme übersteigt, gekündigt werden dürfen.