News/Fachartikel

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Hier erscheinen aktuelle Nachrichten, ausgewählte Fachbeiträge und ergänzende Kommentare zu den Themenschwerpunkten Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich interessante Beiträge rund um die Baufinanzierung und den Eigenheimbau.

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KfW-Förderbank – Zinserhöhung in ausgewählten Förderprogrammen

Dienstag, 30. Juni 2009 15:42

Die KfW-Förderbank ist ein staatliches Unternehmen, das gezielt bestimmte Bauvorhaben fördert. Zu diesen Bauvorhaben gehören:

  • Schaffung von Wohneigentum
  • Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen
  • Einsatz von erneubarer Energien

Am 26.06.2009 wurde für die folgenden wohnwirtschaftlichen Förderprogramme die Zinskonditionen angepasst und entsprechend erhöht:

  • Energieeffizient Bauen (153, 154)
  • Energieeffizient Sanieren (151, 152)
  • KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)
  • Wohnraum Modernisieren – Standard/Altersgerecht Umbauen (141, 155)

Immokredit24.com – Tipp:
Der Baufinanzierungsvermittler Creditweb bietet insbesondere in Niedrigzinsphasen oft günstigere KfW-Konditionen als bei der KfW-Bank direkt an. Durch die Inanspruchnahme eines KfW-Darlehens verbilligt sich die Gesamtfinanzierung.

Der Baufinanzierungsvermittler Creditweb wurde schon mehrfach für seine Top-Baufinanzierungskonditionen ausgezeichnet.

Und wieder eine Auszeichnung für die Creditweb – FINANZtest 03/2008
Der Baufinanzierungsvermittler Creditweb liegt bei Hauskäufen mit einem KfW Förderkredit mit deutlichem Abstand vorn. Das stellt FINANZtest in seiner Ausgabe 03/2008 fest. Creditweb bietet KfW-Darlehen günstiger als die KfW selbst an! Die unabhängige Verbraucher-Zeitschrift nahm bundesweit Baufinanzierungskonzepte in … [ mehr lesen ]

Hier nur einige Vorteile:

  • zinsgünstige Förderdarlehen
  • 1 – 5 Jahre tilgungsfreie Zeit
  • flexible Produktkombinationen mit KfW-Fördermitteln

Weitere Informationen:

>> Creditweb Baufinanzierung
>> KfW-Förderdarlehen – Creditweb bietet KfW Darlehen günstiger als die KfW selbst an!
>> KfW-Förderdarlehen – Öko-Förderung, Solarstrom, Erdwärme uvm.

Hausfinanzierung – Wissen ist Geld

Freitag, 26. Juni 2009 15:35

Der Traum vom eigenen Heim ist ungebrochen. Über 80 Prozent wünschen sich eine eigene Immobilie, doch bisher besitzen nur ca. 43 Prozent die eigenen vier Wände. Diese Quote rangiert im europäischen Vergleich eher in den unteren Rängen, doch die günstige Entwicklung im Bereich Baufinanzierung und Hausfinanzierung könnte dafür sorgen, dass Deutschland schon bald wieder aufholt. Aktuell ist das Zinsniveau für einen Kredit sehr niedrig. Hinzu kommt die große Konkurrenz der Anbieter für Hausfinanzierung und Baufinanzierung. Allerdings ist es für den Durchschnittsbürger oft schwer, die verschiedenen Angebote und Anbieter objektiv und richtig zu vergleichen. Noch immer stellt der Besitz einer Immobilie eine der sichersten Kapitalanlagen dar, daher sollte man sich als Käufer umfassend informieren und sich professionell beraten lassen.

Es gibt unterschiedliche Wege, eine Baufinanzierung oder Hausfinanzierung zu erwirken. Die zwei häufigsten sind ein Kredit bei der Hausbank oder eine Baufinanzierung via Internet. Der Vorteil in der Hausbank liegt darin, dass man dort Kunde ist und auch seine sonstigen Geschäfte abwickelt. Der Nachteil ist, dass nur wenige regionale Banken mit attraktiven Kredit Angeboten zur Hausfinanzierung aufwarten können und man sich evtl. mit unnötig hohen Zinsen belastet. Der Vorteil von Finanzierungen via Internet liegt darin, dass hier hohe Personal- und Sachkosten gespart werden, was sich in den Zinssätzen und Möglichkeit zur Aushandlung von Sonderkonditionen widerspiegelt. Von Nachteil ist aber gleichzeitig eben diese fehlende persönliche Beratung vor Ort. Doch egal welcher Weg eingeschlagen wird, es empfiehlt sich immer einen gründlichen Vergleich anzustellen – denn ist der Kredit einmal abgeschlossen, zählt jeder eingesparte Cent.

Anschlusskredit mit Kündigungsrecht – Top-Anbieter Finanztest 07/2009

Dienstag, 23. Juni 2009 09:46

Anschlusskredite mit Kündigungsrecht

Finanztest hat im Test für Immobilienkredite 07/2009 Anschlusskredite mit Kündigungsrecht für folgenden Musterfall getestet:

  • Forward-Darlehen mit Möglichkeit zur vorzeitigen Rückzahlung und Vorlaufzeiten von 1 – 2 Jahren
  • Kreditsumme 100.000 Euro
  • Tilgung innerhalb der Zinsbindung von zehn Jahren

Creditweb – Deutschlands größter unabhängiger Baufinanzierer konnte schnitt als Top-Anbieter im Vergleich der überregionalen Anbieter ab und das mit einem unglaublichen Zinsunterschied von über 10.000 Euro zwischen dem billigsten und teuersten Anbieter.

Weitere Detailinformationen:

Mehr über die Creditweb Baufinanzierung
Mehr über Creditweb Finanzierungsmodelle
Mehr Finanzierung geht nicht! Die Creditweb Vollfinanzierung

Der große Anschlussfinanzierung Vergleich

Quelle: Finanztest 07/2009, Seite 40. Den vollständigen Test finden Sie unter www.finanztest.de.

Immobilienfinanzierung zu Schleuderpreisen?

Montag, 22. Juni 2009 13:33

(Berlin, 22.06.2009) Baufinanzierungen ab sagenhaften 2,00% p.a. – unglaublich, aber wahr. Allerdings hat diese Art der Immobilienfinanzierung einen Haken. Es handelt sich hierbei um variable Darlehen. Die variablen Darlehen orientieren sich am 3-Monats-Euribor, der als Referenzzins gilt. Dies ist der Zinssatz, zu dem auf dem Interbankenmarkt kurzfristig Gelder ausgeliehen und aufgenommen werden können. Der Zinssatz für den 3-Monats-Euribor liegt aktuell bei ca. 1,24%. Die Banken schlagen bei der Immobilienfinanzierung noch ca. 0,8% – 1,3% Bruttomarge auf. Damit ergibt sich ein endgültiger Kundenzins, der ab 2,00% angeboten wird.

Die Verzinsung einer variablen Immobilienfinanzierung wird alle drei Monate fixiert bzw. neu festgelegt. Steigt der 3-Monats-Euribor zum nächsten Fixingtermin, so erhöht sich auch die Verzinsung des variablen Darlehens. Daher einigt sich dieser Form der Baufinanzierung hervorragend für kurzfristige Zwischenfinanzierungen. So kann beispielsweise die Auszahlung aus einem Bausparvertrag günstig vorfinanziert werden. Es ist allerdings nicht ratsam die komplette Immobilienfinanzierung langfristig in Form eines variablen Darlehens abzuschließen. Denn das Zinsänderungsrisiko kann bei größerem Volumen mit voller Wucht zuschlagen. So bewirkt eine Zinserhöhung von nur 1,00% bei einem Darlehensbetrag von 150.000,00 Euro eine Mehrbelastung im ersten Jahr der Zinserhöhung von ca. 1.500 Euro. In den nachfolgenden Jahren sind weitere Zinserhöhungen nicht auszuschließen. Das anfängliche Schnäppchen kann sich im Nachhinein als eine teure Immobilienfinanzierung erweisen, wenn nicht entsprechende Absicherungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Ein variables Darlehen kann zwar jederzeit in ein Festzinsdarlehen umgeschuldet werden, doch zum Zeitpunkt der Umschuldung können die Konditionen für langfristige Zinsbindungen so stark angestiegen sein, dass diese nicht mehr attraktiv sind.

Bereits jetzt kann der Anstieg am langen Ende der Zinsstrukturkurve beobachtet werden. In den letzten Monaten hat sich der inverse Verlauf der Zinsstruktur hin zu einem normalen Verlauf gedreht. Aus diesem Grund sollten derzeit bei Immobilienfinanzierungen langfristige Zinsbindungen eingegangen werden. Spekulationen auf weitere wesentliche Zinssenkungen werden sich höchstwahrscheinlich als heiße Luft erweisen. Variable Darlehen sollten daher eher defensiv bei einer Immobilienfinanzierung eingesetzt werden.

Weitere Informationen:
Immobilienfinanzierung richtig planen
Zwischenfinanzierung zum Überbrücken der Finanzierungslücke

Hausfinanzierung ohne Eigenkapital – auch für Investoren interessant

Freitag, 19. Juni 2009 13:48

Gerade junge Menschen träumen oft von den eigenen vier Wänden. Eine eigene Immobilie ist in vielerlei Hinsicht verlockend. Hier kann der Eigentümer selbst über seine Ausstattung bestimmen und kann somit seine Wünsche verwirklichen. Des Weiteren ist eine Immobilie eine solide Altersvorsorge. Die Sicherheit der gesetzlichen Rente ist aus heutiger Sicht äußerst fragwürdig. Es ist davon auszugehen, dass die Lücke zwischen dem heutigen Lebensstandard und der Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung immer größer werden wird. Die Substanz einer Immobilie ist eine sichere Anlage in Sachwerte. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit lässt sich feststellen, dass innerhalb der letzten 30 Jahre die bestehenden Immobilien mit ihren heutigen Verkaufspreisen die starke Inflation gut gemeistert haben.

Eine Hausfinanzierung ist daher eine vernünftige Investition in die Zukunft. Auch unter Risikoaspekten ist eine Investition in eine Immobilie im Hinblick auf die Risikodiversifikation eine gelungene Streuung des Vermögens. Gerade für Investoren bieten sich derzeit gute Einstiegschancen. Die Banken sind bereit eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital zu vermitteln. Dies erscheint aus steuerlichen Gründen auch durchaus sinnvoll, denn bei vermieteten Objekten lassen sich die Finanzierungszinsen im vollen Umfang von der Steuer absetzen. Aufgrund der Unsicherheit stehen derzeit einige Immobilien leer, die noch vor drei bis vier Jahren einen reißenden Absatz gefunden hätten. Sobald sich die gesamtwirtschaftliche Lage stabilisiert, sind hier hohe Wertzuwächse zu erwarten. Es ist daher an der Zeit sich strategisch richtig zu positionieren. Der Einsatz von Eigenkapital kann für andere Investitionen vorgehalten werden. Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist derzeit bei guter Bonität ohne Probleme möglich. Bei werthaltigen Objekten sind die Banken derzeit froh überhaupt Kreditgeschäft zu generieren.

Kauf einer Neubau-Immobilie

Montag, 15. Juni 2009 09:32

Nicht immer ist es leicht, die Entscheidung für eine neue oder eine gebrauchte Immobilie zu treffen. Der Vorteil einer gebrauchten Immobilie besteht, darin, dass sowohl der Zustand, die Raumaufteilung als auch die Sonnenausrichtung bereits genau begutachtet werden können, während eine Neubau-Immobilie besonders dadurch überzeugt, dass sie noch Raum für individuelle Wünsche lässt und die Ausstattung völlig frei gewählt werden kann. Der Grundriss kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden ebenso wie Bodenbeläge, die Ausstattung und die Ausrichtung. Wichtig ist, wenn man sich für eine Neubau-Immobilie entscheiden sollte, dass man den Kauf über ein seriöses und bekanntes Bauträgerunternehmen abwickelt. Nur dann kann man sichergehen, dass wirklich später alles nach Zufriedenheit von statten geht. In der frühen Verkaufsphase eines Bauträgers ist mit dem Bau des Objektes noch nicht begonnen worden. Meist ist nur ein Exposé erhältlich, das genauestens geprüft werden sollte. Ein aussagekräftiges Exposé sollte auf jeden Fall den Namen sowie die Anschrift des Bauträgers beinhalten sowie eine genaue Lagebezeichnung des geplanten Objektes. Es sollte dokumentiert sein, wie viele Einheiten (Wohnungen oder Häuser) entstehen sollen und wie die jeweiligen Wohneinheiten im Haus gelegen sind und welche Ausstattungsmerkmale sie besitzen. Des Weiteren sollten im Exposé maßstabsgetreue Grundrisse vorhanden sein sowie eine Preisliste, die Quadratmeterangaben sowie Preise für Garage, Garten- oder Kellerflächen beinhaltet. Je ausführliche die Baubeschreibung des Objektes ist, desto besser.  Anhand eines Exposés kann sich ein erstes Bild von einem Objekt gemacht werden. Dennoch ist es unvermeidbar, die Lage des geplanten Gebäudes selbst zu begutachten und sich nicht nur auf die Beschreibung zu verlassen. Gibt es beispielsweise Lärmquellen in der Nähe? Wie ist die Sonnenausrichtung? Wo sind soziale Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorzufinden? Hilfreich kann es auch sein, Informationen von Nachbarn einzuholen. Da Banken nur noch einige wenige kleinere Bauunternehmen finanzieren, sollte grundsätzlich nach dem Bau- bzw. dem Einzugstermin gefragt werden. Häufig wird erst bei einer Abverkaufsrate von 50 Prozent mit dem Bau des Objektes begonnen – wird diese Abverkaufsrate innerhalb einer vereinbarten Zeit nicht erreicht, so sollte eine Absicherung vorhanden sein. Im Kaufvertrag kann ein Rücktrittsrecht verankert werden, ebenso wie die Klärung der Kosten bei einer notariellen Rückabwicklung des Kaufes.  Vor der Kaufentscheidung sollten eingehend Informationen eingeholt werden, um Risiken abzudecken und im Vorfeld zu vermeiden. Der Vergleich von Angeboten verschiedener Bauträger ist dabei ebenso anzuraten wie zu einem späteren Zeitpunkt die Bauzinsen verschiedener Kreditinstitute.

Energiedarlehen – Einsatz von KfW-Förderdarlehen prüfen

Mittwoch, 10. Juni 2009 13:36

Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt im Auftrag des Bundes zinsgünstige KfW-Förderdarlehen, die insbesondere zur Förderung der Wohnbauwirtschaft dienen. Dabei liegen die Schwerpunkte der Förderprogramme in verschiedenen Themenbereichen. So wird beispielsweise mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm jedes Bau- oder Kaufvorhaben in Höhe von 30% der förderfähigen Kosten in Form eines KfW-Förderdarlehens unterstützt. Die Förderung ist für jede natürliche Person vorgesehen. Eine Einschränkung hinsichtlich der Einkommensgrenzen besteht nicht. Bei dem Programm Energieeffizient Bauen werden der Erwerb und die Errichtung der so genannten KfW-Effizienzhäuser gefördert. Hier kann die Förderung sowohl von natürlichen Personen als auch von Wohnungsunternehmen und Gemeinden beantragt werden. Es existieren bestimmte Anforderungen an die Beschaffenheit der KfW-Effizienzhäuser, die unbedingt beachtet werden müssen, damit die Förderung auch in Anspruch genommen werden kann. Die Förderung wird dabei über eine Primärbank (nicht die KfW-Bank) beantragt. Als Primärbank kommen sowohl klassische Geschäftsbanken als auch Online-Hypothekenfinanzierer in Frage. Die Primärbank agiert als Vermittler und erhält dafür eine Marge von der KfW-Bank, um den anfallenden Aufwand abzudecken. Es besteht seitens des Bankkunden kein rechtlicher Anspruch darauf, dass die Primärbank ihm ein KfW-Förderdarlehen vermittelt. Die meisten Online-Hypotkenfinanzierer bieten aber diesen Service an. Im Rahmen einer jeden Baufinanzierung sollte der Einsatz von einem Energiedarlehen geprüft werden. Es ist allerdings nicht immer so, dass der Einsatz sich lohnt. Gerade in Zeiten der niedrigen Bauzinsen sind einige Finanzierungsangebote der Geschäftsbanken manchmal günstiger als ein KfW-Förderdarlehen. Aus diesem Grund sind die Konditionen immer zu vergleichen. Bei einem KfW-Förderdarlehen kommt es nicht auf den Grad der Besicherung an – hier liegt ein wesentlicher Vorteil eines KfW-Förderdarlehens. Auch bei einer nachrangigen Besicherung bleiben die Konditionen gleich. Aus diesem Grund sollte immer eine Kombination eines Bankdarlehens und eines KfW-Förderdarlehens geprüft werden.

Kreditvergabe – Tipps für grünes Licht bei der Bank

Mittwoch, 10. Juni 2009 12:34

(München, 9. Juni 2009) Banken müssen sich vor der Kreditvergabe ein umfassendes Bild über die Finanzsituation ihrer Kunden machen können. Wer hier gründliche Vorarbeit leistet und schon im Vorfeld alle relevanten Unterlagen zusammenstellt, kann nicht nur Zeit und Aufwand sparen – manchmal lassen sich auch bessere Konditionen erzielen“, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Die einzelnen Banken haben individuelle Kreditrichtlinien und gewichten Bonitätskriterien durchaus unterschiedlich. Daher lohnt es sich einen unabhängigen Finanzierungsspezialisten aufzusuchen, der genau weiß, auf welche Aspekte die jeweiligen Anbieter besonderen Wert legen.” Worauf man vor seiner Darlehensanfrage genau achten sollte, haben die Baugeldexperten bei Interhyp zusammengefasst.

Einkommens-Check

Was auf den ersten Blick so banal aussieht, kann es ganz schön in sich haben: Die genaue Ermittlung des nachhaltigen Haushaltseinkommen. Da ein höheres Einkommen von den Banken positiv bewertet wird, sollten hier auch alle Positionen genannt werden: Neben dem Gehalt also auch Kindergeld, Unterhaltseinkünfte, belegbares Nebeneinkommen, Einkünfte aus regelmäßigen Überstunden, Zinserträge oder Rentenzahlungen. Auch ein 13. Monatsgehalt oder das vertraglich festgelegte Urlaubs- und Weihnachtsgeld dürfen nicht fehlen. “Um die Bank zu überzeugen, sollten aber nur die Geldzuflüsse aufgeführt werden, die langfristig zur Verfügung stehen und belegbar sind”, gibt Haselsteiner zu bedenken.

Eigenkapital-Check

Hat man Vermögenswerte in der Hinterhand und setzt mehr Eigenkapital ein, belohnen die Banken dies mit besseren Konditionen. Daher gilt es unbedingt zu prüfen, ob noch unverplante “stille” Reserven – z.B. auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto – verfügbar sind und diese in die Finanzierung eingebracht werden können. Oftmals kommt es nur darauf an, schon mit relativ niedrigen Beträgen einen niedrigeren Beleihungsauslauf, also ein besseres Verhältnis der aufgenommenen Darlehenssumme zum Objektwert, zu erreichen. “Hier ist es ratsam, sich eng mit seinem Finanzierungsexperten abzustimmen. Denn er weiß, ob schon der Einsatz von kleineren Geldsummen lohnt, um den Beleihungsauslauf zu optimieren und so günstigere Konditionen zu erhalten”, erklärt Haselsteiner.

Verbindlichkeiten-Check

Zu einem gründlichen Finanz-Check gehört es auch, eine ehrliche Aufstellung aller monatlichen und jährlichen Ausgaben vorzunehmen. Neben den Ausgaben fürs tägliche Leben interessieren sich Finanzinstitute besonders für die Schulden des Darlehensnehmers. Hat der Immobilienkäufer Ratenkredite aufgenommen und wenn ja, wie viele und wie hoch? Banken schätzen es, wenn die Kunden keine oder nur wenige Kleindarlehen bedienen müssen. “Immobilienkäufer sollten vor dem Stellen einer Finanzierungsanfrage klären, wann ihre Ratenkredite abbezahlt sind. Läuft der Ratenkredit bald aus oder ist die Restsumme gering, kann es sich lohnen, das Ablaufdatum abzuwarten oder eine vorgezogene Tilgung vorzunehmen”, erläutert Haselsteiner.

Hausfinanzierung ohne Eigenkapital – Auswirkungen auf Kondition

Dienstag, 09. Juni 2009 15:35

Grundsätzlich werden die Konditionen im Bereich der Hausfinanzierung in Abhängigkeit von dem Besicherungsgrad kalkuliert. Der Grad der Besicherung richtet sich dabei nach dem ermittelten Beleihungswert. In den meisten Werbeprospekten der Banken wird immer die 1A-Kondition aufgeführt. Dies ist die Kondition, die der Kunde beim vorgegebenen Besicherungsgrad bekommt. Bei den meisten Banken ist diese Kalkulation erst bei 60% des Beleihungswertes erhältlich. Dies bedeutet, dass bei einem Beleihungswert von 200.000 Euro (der nachhaltige Wert der Immobilie aus Sicht der Bank) für ein Darlehen von maximal 120.000 Euro die 1A-Kondition vergeben werden kann. Angenommen das Gesamtfinanzierungsvolumen beläuft sich auf ca. 220.000 Euro (Kaufpreis + Nebenkosten). Der Bankkunde hat 70.000 Euro in Form von Eigenkapital, und die Bank muss daher nur 150.000 Euro finanzieren. Dies übersteigt 60% des Beleihungswertes. Und jetzt wird es spannend. Bei einer fairen Betrachtung müsste der Kunde für 120.000 Euro eine 1A-Kondition erhalten und für die restlichen 30.000 Euro eine 1A-Kondition plus Aufschlag. Aus den beiden Zinssätzen müsste dann ein volumensgewichteter Durchschnitt ermittelt werden. Dies wäre die faire Bepreisung! Viele Banken rechnen allerdings den Aufschlag auf die gesamte Finanzierungssumme von 150.000 Euro. Aus diesem Grund sollte beim Abschluss einer Hausfinanzierung, deren Finanzierungsbedarf außerhalb von 60% der Beleihungsgrenze liegt, bei der Ermittlung der endgültigen Kondition genau nachgefragt werden. Am besten lässt man sich vorrechnen, wie diese zustande kam.
Anhand vom oben genannten Beispiel wird auch die Bedeutung des Eigenkapitals bei einer Baufinanzierung klar. Bei einer Hausfinanzierung ohne Eigenkapital sind die Konditionsaufschläge noch höher. Bei vielen Kreditinstituten sind die Aufschläge gestaffelt. So ist der Aufschlag zwischen 60%-80% des Beleihungswertes deutlich geringer als bei Darlehen, die außerhalb von 80% des Beleihungswertes liegen.

Zinsen gehen nach oben

Donnerstag, 04. Juni 2009 19:04

(München, 4. Juni 2009) Die Zinsprognosen der Interhyp-Experten haben sich bestätigt: Trotz der Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die Konditionen für Baugeld in den vergangenen Wochen kontinuierlich teurer geworden: “Seit dem diesjährigen Zinstief Mitte März sind die Best-Sätze für 10-jähriges Baugeld um 0,40 Prozentpunkte nach oben gegangen – Tendenz weiter steigend”, erklärt Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG.

“Auch wenn die Konditionen für Baugeld im historischen Vergleich sehr günstig sind, ist Warten derzeit die falsche Einstellung. Allein der Zinsanstieg von 0,40 Prozentpunkten in den vergangenen Wochen hat ein 150.000 Euro-Darlehen auf Zehnjahressicht um 5.500 Euro verteuert”, rechnet Haselsteiner vor. Sein Tipp: “Wer einen Immobilienkauf erwägt oder gar bereits ein passendes Eigenheim gefunden hat, sollte jetzt Fahrt aufnehmen und sein Vorhaben schnell umsetzen. Denn selbst wenn die EZB heute eine weitere Leitzinssenkung beschließen sollte, wird dies den jetzigen Aufwärtstrend der Baugeld-Konditionen nicht stoppen.”

Besonders Darlehensnehmer, die hohe Planungssicherheit bei ihrer Finanzierung wünschen, können bei schnellem Handeln profitieren: Im Bereich der langfristigen Zinsbindungen tendieren die Bestsätze von 15- und 20-jährigen Baudarlehen mit 4,63 und 4,80 Prozent effektiv auf immer noch sehr niedrigen Niveaus. “Wer absolute Kalkulationssicherheit wünscht, sollte zu so genannten Volltilger-Darlehen greifen. Hier bestimmt der Darlehensnehmer im Voraus den Zeitraum, nach dem er schuldenfrei sein will und bekommt für die gesamte Zeitspanne einen unveränderlichen Zins und eine feste Monatsrate. Weiterer Pluspunkt: Wegen der steilen Zinskurve und der höheren festgelegten Tilgung gewähren die Banken Konditionsvorteile”, fügt Haselsteiner hinzu.

>> Interhyp Baufinanzierung